Trainer Möller setzt voll auf Disziplin

Kevin Thiry in der Abwehrmitte feste Größe

+
Will härter durchgreifen: Matthias Möller. 

Wagenfeld/Wetschen - Veränderter Vereinsname, neue Klassenbezeichnung: Die HSG Wagenfeld/Wetschen (Spielgemeinschaft von den Vereinen TuS Wagenfeld und TSV Wetschen) startet mit einem 16er-Kader in der Landesklasse Weser-Ems Süd (vorher Weser-Ems-Liga) und hat sich einiges vorgenommen. „Zum einen wollen wir um den Aufstieg mitspielen, zum anderen uns verbessern“, sagt Wagenfelds Trainer Matthias Möller.

In der Serie 2015/2016 belegte der TuS Wagenfeld mit 32:16 Punkten den vierten Platz, verschenkte letztendlich den Landesliga-Aufstieg (die drei erstplatzierten Mannschaften gingen hoch) leichtfertig. Die Auswirkungen haben die Verantwortlichen bei der Zusammenstellung des Kaders zu spüren bekommen, denn Neuzugänge gibt es keine.

„Bei einem Aufstieg wäre es einfacher geworden, neue Leute zu bekommen“, weiß „Matze“ Möller. Der 54-Jährige vertraut dem aktuellen Personal, ist mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden. Zuletzt gab’s aber einige personelle Hiobsbotschaften für ihn: Marcel Husmann (Muskelfaserriss in der Wade), Jan-Philipp Thiry, Markus Wilke (beide Schulterprobleme), Daniel Nietfeld (gesundheitliche Probleme) und Christian Stief (beruflich auf Montage) sind nicht fit und haben kaum trainiert. Dafür zieht Kevin Thiry wieder voll mit. Der 27-Jährige hatte wegen eines Kreuzbandrisses und eines Handbruchs über ein Jahr pausiert. Jetzt ist er wieder voll dabei und in der Abwehrmitte eine feste Größe. Im Angriff spielt der Allrounder am Kreis.

Die HSG Wagenfeld/Wetschen bevorzugt eine 5:1-Deckung, wobei Marco Uffenbrink in der Spitze spielt. Der Gegenstoßspezialist hat in den Tests einen starken Eindruck hinterlassen. „Wir wollen aus einer stabilen Abwehr über die erste und zweite Welle schnell nach vorn spielen“, unterstreicht Möller. Hier baut er in erster Linie auf Hendrik Kruse und Uffenbrink, die noch mehr einfache Tore erzielen sollen. Torhüter Markus Wilke kann sie mit langen Pässen auf die Reise schicken.

Dreh- und Angelpunkt beim letztjährigen Tabellenvierten bleibt Rückraumakteur Dennis Westermann. Mit 164/35 Treffern war er bester Werfer in seiner Mannschaft. Er soll allerdings mehr von Marcel Husmann, Christian Stief und Tim Brutscheck in der zweiten Reihe entlastet werden.

In seinem zweiten Jahr nimmt der C-Lizenz-Inhaber Möller seine Mannschaft mehr in die Pflicht: „Ich setze voll auf Disziplin. Außerdem müssen die Spieler die Vorgaben besser umsetzen und die Konzeptionen durchziehen. Wer sich nicht daran hält, der findet sich auf der Bank wieder.“

Die HSG Wagenfeld/Wetschen genießt in der ersten Runde des Pokalwettbewerbs (HVN/BHV) Heimrecht, empfängt am Sonnabend, 3. September, um 15 Uhr den Landesligisten TuS Sulingen. „Ich erwarte eine engagierte Leistung und dass sich jeder voll reinhängt. Ich hoffe, dass wir ins Endspiel kommen“, sagt der gebürtige Rahdener. In der zweiten Begegnung der Gruppe 16 stehen sich um 16.30 Uhr die HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf und der SV Aue Liebenau gegenüber. Die Sieger der zwei Partien bestreiten um 18.30 Uhr das Finale. 

mbo

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

Umstrittener Handelfmeter entscheidet furioses Derby

Umstrittener Handelfmeter entscheidet furioses Derby

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Motivierte Seriensieger

Motivierte Seriensieger

Phoenix zündet das Feuer

Phoenix zündet das Feuer

Kommentare