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„Kernschrott“ nach harter Einheit: So intensiv bereiten sich die Löwinnen auf Findorff vor

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Von: Fabian Terwey

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Vor heimischer Kulisse wollen Kristina Logvin (am Ball) und die Löwinnen punkten. Der Oberliga-Aufsteiger trifft am Samstag auf Findorff. Interimscoach Klaus Klostermann hofft auf Unterstützung in der Mühlenkamphalle.
Vor heimischer Kulisse wollen Kristina Logvin (am Ball) und die Löwinnen punkten. Der Oberliga-Aufsteiger trifft am Samstag auf Findorff. Interimscoach Klaus Klostermann hofft auf Unterstützung in der Mühlenkamphalle. © wiechert

Die Mädels seien ihr ans Herz gewachsen, auch deshalb sei sie eingesprungen, berichtet Medea Mosel. Seit der Vorbereitung ist die 33-Jährige bei Handball-Oberligist HSG Hunte-Aue Löwen Athletiktrainerin, seit dem Rücktritt von Mario Mohrland zu Saisonbeginn coacht sie das Team mit dem vorherigen Co-Trainer Klaus Klostermann zudem interimsweise. Und so arbeitete Mosel mit dem Team in der Trainingswoche vorm Heimspiel gegen den Tabellenachten SG Findorff in der Diepholzer Mühlenkamphalle (Samstag, 19.15 Uhr) nicht nur an der Athletik, sondern an einer handballspezifischen Schwäche, die es beim 34:36 in Wilhelmshaven offenbart hatte.

Diepholz – „Wir haben am Dienstag die Beinarbeit in der Abwehr trainiert. Larissa (Gläser, d.Red.) sagte mir, dass sie nun kernschrott sei“, berichtet Mosel von der intensiven Einheit. Die ehemalige Spielerin (zuletzt für Oberligist SG Überruhr aus Essen aktiv), die für den einstigen HSG-Kapitän und ihren heutigen Ehemann Nils Mosel nach Diepholz gezogen war, teilt sich die Trainingswoche mit Klaus Klostermann stets auf. „Den Donnerstag übernehme ich meistens“, erklärt der Interimscoach: „Das Zusammenspiel und die Abstimmung mit Medea laufen super.“

Kim Klostermann stellte Kontakt zu Medea Mosel her

Carla Klostermann, Tochter des 59-Jährigen, hatte den Kontakt zu Medea Mosel hergestellt. „Sie hatte einen Kurs von ihr in einem Fitnesscenter in Diepholz besucht und vorgeschlagen, sie für unser Team als Athletiktrainerin zu gewinnen“, berichtet Klaus Klostermann.

Und so kam es, Mosel stieg im Sommer ein, ließ sich nach dem Mohrland-Aus zudem überzeugen, interimsweise auszuhelfen. „Als die Anfrage von Klaus kam, habe ich gerne zugesagt. Ich möchte es nur nicht die ganze Zeit machen“, berichtet Mosel. Und auch Klaus Klostermann sagt zum übernommenen Cheftraineramt: „Ich mache es, solange keine andere Lösung gefunden ist.“

Klostermann von heimischer Kulisse begeistert

Nach den gemeinsam erzielten Ergebnissen mit dem Aufsteiger – zwei Auswärtsniederlagen und ein Heimsieg – ist Klostermann zufrieden: „Der Saisonstart ist in Ordnung. Gerade nach den Vorkommnissen zu Saisonbeginn hat sich das Team gut geschlagen. Wir hatten mit Oyten und Wilhelmshaven zwei schwere Auswärtsgegner. Zu Hause gegen Osnabrück haben wir eine solide Leistung gezeigt.“ Mit dieser und mit der aus dem Training sei für den Tabellenelften auch gegen Findorff alles möglich, meint Mosel. Und Klostermann ergänzt: „Gerade vor heimischer Kulisse ist es immer einfacher.“

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