Keine Zeit für Nebenschauplätze: Brinkum ist zum Gewinnen in der Verbandsliga verdammt

Erst siegen, dann planen

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Für Tim Kieselhorst und Co. gibt‘s nur eins: Irgendwie, mit welchen Mitteln auch immer, die Liga halten.

Brinkum - Die Lage für Brinkums Handball-Trainer Sven Engelmann ist vertrackt. Seine Leistungsträger Olaf Sawicki, Meik Schäfer und Tim Kieselhorst haben ihren Abschied zur HSG Delmenhorst bereits angekündigt – eigentlich müsste die Suche nach Neuverstärkungen bereits auf Hochtouren laufen, doch die Brinkumer befinden sich in der Verbandsliga mitten im Abstiegskampf. Keine Argumente, um bei der Spielerjagd zu punkten. „Ich habe meine Visitenkarten bereits überall abgegeben“, sagt Engelmann, doch potenzielle Neuzugänge würden natürlich zunächst gerne wissen, in welcher Liga der FTSV Jahn Brinkum 2015/16 an den Start geht. Verständlich. Und auch Engelmanns Hauptaugenmerk liegt auf dem Saisonschlussspurt. „Wir müssen jetzt einfach unsere letzten beiden Spiele gewinnen“, fordert Engelmann vor den Heimbegegnungen: „Dann schauen wir mal, wozu es gereicht hat.“

Als erstes erwarten die Brinkumer morgen um 19.30 Uhr) den VfL Fredenbeck II – durchaus ein Brocken. Schließlich liegt die Mannschaft aus dem Landkreis Stade auf dem dritten Rang, hat sogar noch Chancen, die HSG Delmenhorst vom zweiten Platz zu kicken. Ein Umstand, der die Neu-Delmenhorster Sawicki, Schäfer und Kieselhorst doppelt motivieren sollte. Trotz der Wechselankündigungen hat Engelmann jedenfalls noch keine Auflösungserscheinungen ausgemacht: „Im Gegenteil. Alle reißen sich komplett am Riemen. Schließlich wollen sich alle mit einem Nichtabstieg verabschieden.“

Und die Brinkumer haben auch schon über weite Strecken bei der 28:35-Hinspielpleite gezeigt, dass sie Fredenbeck die Stirn bieten können. Bis zur 37. Minute hatte es nur 20:21 gestanden. „Fredenbeck hat ein junges Team, das von jeder Position aus gefährlich sein kann“, weiß Engelmann: „Sie spielen mit richtig hohem Tempo nach vorne. Deshalb muss unser Rückzugsverhalten nochmal deutlich besser werden als zuletzt beim Sieg gegen Varel II.“ Auch auf die Torhüter Sawicki und Aschkan Sadeghi wird es ankommen.

Sawicki hatte bereits im Hinspiel gegen Fredenbeck mit 18 gehaltenen Bällen sein Team lange im Spiel gehalten, Sadeghi trumpfte zuletzt auf, wehrte beim 36:24 gegen Varel II 32 Bälle ab. Hinten ordentlich zur Sache gehen, vorne geduldig bleiben, lautet die Devise des 48-Jährigen: „Wir dürfen nicht zu früh unsere Angriffe abschließen, uns keine halbherzigen Würfe nehmen.“

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