1:2 – ärgerlicher Pokal-K.o. in Drakenburg

Keine Belohnung für starken TSV Wietzen

Robert Fiterer
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Robert Fiterer

Wietzen - Unglücklicher geht es kaum: Obwohl der TSV Wietzen dem TuS Drakenburg gestern Abend in der zweiten Runde des Fußball-Bezirkspokals alles abverlangte, unterlag das Team von Trainer Friedhelm Gaede hauchdünn mit 1:2 (1:0). Für Gaede jedoch kein Rückschritt – vielmehr ein Satz in die richtige Richtung: „So müssen wir auch im Bezirksliga-Alltag auftreten. Dann ist mir um den Klassenerhalt nicht bange.“

Muss ihm wohl auch nicht sein. Obwohl Drakenburg im Vorfeld als haushoher Favorit galt, machte Wietzen den Hausherren das Leben äußerst schwer. Und sorgte sogar für den ersten Knalleffekt der Partie: In der 31 Minute fasste sich Robert Fiterer ein Herz und donnerte das Leder aus rund 18 Metern zur Wietzer Führung in den Winkel. Ein guter Start, der Appetit auf mehr machte.

Dumm nur, dass der zweite Abschnitt für die Gäste gleich mit einem Nackenschlag begann. Freistehend köpfte Henning Voigt zum 1:1 ein (51.). Aber Wietzen steckte diesen Dämpfer erstaunlich schnell weg. Geschickt machte der TSV die Räume dicht, so dass die exquisite Offensiv-Abteilung der Hausherren lange Zeit komplett stumpf blieb. Allerdings nur bis zur 86. Minute: Nach einem Blackout der Wietzer Hintermannschaft stand Tim Rieckhof völlig frei und nickte zum 2:1 ein. „Ein dämlicher Fehler“, ärgerte sich Gaede – konnte aber nur zwei Minuten später fast den Ausgleich bejubeln. Ebenfalls per Kopf scheiterte Nils Linderkamp jedoch am Querbalken, so dass es beim glücklichen Drakenburger 2:1-Erfolg blieb. „Schade, ein Elfmeterschießen wäre wirklich gerecht gewesen. Nur fragt im Fußball danach keiner“, seufzte Gaede. · drö

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