HSG-Kapitän Nils Mosel selbstbewusst vor Oberliga-Partie gegen SVGO Bremen

Keine Angst vor dem Abebben der Erfolgswelle

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Für Nils Mosel (r.) hatten die Ereignisse im Spiel gegen die HSG Hatten-Sandkrug auch etwas Positives. Seither sei das Team noch näher zusammengerückt. ·

Diepholz - Erstaunlicherweise haben sich die aufsehenerregenden Vorkommnisse im Handballspiel der HSG Barnstorf/Diepholz gegen die HSG Hatten-Sandkrug, als Diepholz nicht nur mit 34:35, sondern auch seinen Trainer Mario Mohrland sowie Laurynas Palevicius und Cedric Quader mit Roten Karten verlor, nicht negativ ausgewirkt. Denn sechs Wochen nach Radau-Partie kann die HSG morgen (20.00 Uhr) in der Sporthalle am Mühlenkamp gegen SVGO Bremen den fünften Oberliga-Sieg in Folge landen.

Die HSG-Chancen zum Ausbau der Erfolgsserie stehen gut. Denn die Formkurve des Gegners läuft gegensätzlich zu der des Mohrland-Teams. Mit zuletzt vier sieglosen Begegnungen im Gepäck reisen die Bremer zum Tabellenzweiten. Auf die leichte Schulter nimmt HSG-Kapitän Nils Mosel den Gegner aber nicht: „SVGO Bremen ist verdammt kampfstark, das ist mir in Erinnerung geblieben.“

Trotzdem geht die HSG gegen die Bremer, die nach fulminanten Saisonstart mit zwei Siegen ins Straucheln gekommen sind, als Favorit in das Spiel. Für Mosel ist es kein Zufall, dass es ausgerechnet seit der Partie gegen Hatten im HSG-Lager läuft: „Das hat uns zusammengeschweißt. Da spielt sicherlich auch die Erkenntnis eine Rolle, dass wir ein Trainerteam haben, das wirklich alles für uns macht.“ So sei es für den 31-Jährigen eine Ehrensache, erst recht alles in die Waagschale zu werfen, wenn der Trainer nur von der Tribüne die Geschehnisse verfolgen dürfe.

Auch personell sieht es bei den Diepholzern wieder etwas besser aus, nachdem sie zuletzt nur sieben Feldspieler beim 36:25-Erfolg in Habenhausen zur Verfügung gehabt hatten. Cedric Quader kann nach abgesessener Rotsperre wieder angreifen und auch Mosel hat seinen Magen- und Darmvirus auskuriert. Fraglich sind Saulias Liutikas, dessen Knie noch instabil ist, und Kamil Chylinski, der zuletzt nur mit getapten Fingern trainieren konnte.

Trotz der zuletzt schlechten Resultate, sei SVGO laut Mosel eine Mannschaft, „die auch richtig gute Teams schlagen dann“. Dazu zählt derzeit nach eigenem Selbstverständnis auch die HSG. „Wir wollen jetzt die Chance nutzen, weiterhin auf dieser Erfolgswelle zu schwimmen“, fordert deshalb Kapitän Mosel. · wie

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