Bei RW Damme in sechs Minuten alles verspielt / Pickel: „Das ist frustrierend“

Kein Ende der Wagenfelder „Auswärtstristesse“ – 25:33

Schmerzlich vermisst in der Abwehr: Als Sascha Tinnemeier nach seiner dritten Zeitstrafe vom Feld musste, kassierte der TuS Wagenfeld in Damme sieben Gegentore in Folge. ·
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Schmerzlich vermisst in der Abwehr: Als Sascha Tinnemeier nach seiner dritten Zeitstrafe vom Feld musste, kassierte der TuS Wagenfeld in Damme sieben Gegentore in Folge. ·

Wagenfeld - Die große Enttäuschung war Peter Pickel auch am Tag danach noch deutlich anzumerken. „Es wäre eine gute Möglichkeit gewesen, unsere Auswärtsbilanz ein bisschen aufzubessern“, sagte der Handball-Coach des TuS Wagenfeld gestern. Aber wegen eines fatalen Blackouts hatte der Weser-Ems-Ligist diese Chance am Samstagabend nicht genutzt und bei Rot-Weiß Damme mit 25:33 (14:14) verloren. Somit bleibt Wagenfeld in den Hallen der Gegner ein sehr gern gesehener Gast. „Es geht weiter mit der Auswärtstristesse“, stöhnte Pickel, dessen Team in der Fremde erst ein Mal gewonnen hat.

Dabei war in Damme „mehr möglich“ gewesen, die Niederlage deshalb „sehr ärgerlich“, wie Pickel urteilte.

Sein Team startete gut, spielte effektiv und konzentriert. Und das in einer ziemlichen Notbesetzung, wegen Verletzungen standen dem TuS nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Nach einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit leuchtete ein 14:14 auf der Anzeigetafel auf. Und auch im zweiten Durchgang konnte sich zunächst kein Team absetzen, bis Wagenfelds Sascha Tinnemeier seine dritte Zeitstrafe und damit die Rote Karte kassierte (40.). Den Gästen, die zu diesem Zeitpunkt mit 17:16 führten, fehlte ein wichtiger Mann in der Abwehr. Aber nicht nur das: Es fehlte plötzlich an allen Ecken und Kanten. Binnen sechs Minuten schluckte Wagenfeld sieben Gegentore und warf selbst kein einziges. Das war die Vorentscheidung. „Wir haben das, was wir uns erkämpft hatten, durch individuelle Fehler und technische Mängel aus der Hand gegeben. Das ist frustrierend für alle“, sagte Pickel.

Nur gut für die Wagenfelder, dass sie zu Hause ein völlig anderes Gesicht zeigen. Acht Siege, zwei Unentschieden, keine einzige Niederlage – als Fünfter steht der TuS ingesamt gut da. · mr

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