Kein Bonus für Heiligenrode

Oberliga-Damen verlieren 5:8 in Weddel

Ricarda Hubert musste mit Oberligist TSV Heiligenrode ein 5:8 in Weddel hinnehmen und gewann dabei ein Einzel. - Foto: Westermann

Weddel - Ärgerliche Niederlage für die Tischtennis-Damen des TSV Heiligenrode: Beim VfR Weddel scheiterten Spitzenspielerin Nele Puls und Co. knapp mit 5:8 und verpassten so nur denkbar unglücklich einen eminent wertvollen Bonuspunkt im Oberliga-Abstiegskampf.

Entsprechend groß war auch bei Puls die Enttäuschung: „Ein 7:7 wäre verdient gewesen. Gerade bei einer so unsportlichen und unsympathischen Truppe wie Weddel hätten wir natürlich gerne etwas mitgenommen.“

Dabei sah es lange Zeit gar nicht schlecht für die Gäste aus: Nach verteilten Doppeln punkteten im ersten Einzeldurchgang Puls und Nathalie Jokisch, sodass die Partie beim 3:3 Spitz auf Knopf stand. Eine gute Ausgangsposition, die Puls im anschließenden Spitzeneinzel gegen Ekaterina Buka fast in eine glänzende verwandelt hätte. Gegen Weddels Topspielerin, die seit einer gefühlten Ewigkeit kein Oberliga-Einzel mehr verloren hatte, lag Heiligenrodes Nummer eins bereits mit 2:0-Sätzen und 5:1 im dritten Durchgang in Front, um doch am Ende mit 2:3 den Kürzeren zu ziehen. „Leider hat sie dann mächtig aufgedreht. Schade, ich hatte Buka auf dem Schläger“, seufzte Puls.

Puls: „7:7 wäre verdient gewesen“

Noch bitterer: Nach einer weiteren Niederlage von Melanie Schneider gegen Lidiia Schönknecht glichen zwar nacheinander Jokisch und Ricarda Hubert zum 5:5 aus, aber zum Teilerfolg langte es dennoch nicht. Ausgerechnet die sonst so zuverlässige Puls patzte nämlich entscheidend. Gegen Wedels Nummer drei Melanie Mosterdijk bekam sie den Return einfach nicht wie gewünscht auf den Tisch, vergab zu allem Überfluss bei einem 1:2-Satzrückstand im vierten Durchgang einen Satzball und verlor mit 1:3 dieses Schlüsselspiel.

„Ich wusste vorher schon, dass sie mir nicht besonders liegt. Und dann bin ich etwas nervös geworden, weil ich ja unbedingt gewinnen musste, wenn wir etwas holen wollten“, stand Puls die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Verständlicherweise. Bei einem Erfolg von Heiligenrodes Spitzenspielerin wäre das Match wohl 7:7 ausgegangen, so aber besiegelten die folgenden Schlappen von Jokisch und Hubert endgültig das TSV-Schicksal – 5:8. 

 drö

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