Keeperin Mareike Bode hält zwei Elfer gegen Favorit Lahausen – und lässt Sulingen II jubeln

Aukthuns perfekter Abschied mit Pokal

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Dieses Siegerbild hätten sie früher haben können, aber nach dem Elfmeterschießen durften die Fußballerinnen des TuS Sulingen II den Pokalsieg feiern. Zur erfolgreichen Mannschaft von Trainer Uwe Aukthun (unten links) gehören (vorn v.l.): Fenja Bauer, Riccarda Albrecht, Vera Ohrdes, Franziska Struß, Hachet Karnous und Verena Schlüßler sowie (stehend v.l.) Katharina Mühlbauer, Annika Helander, Christin Baranowski, Frieda Hildebrand, Mareike Bode, Monique Krüger, Irene Dreher, Maren Schulz, Kai Bittner, Daniela Sprick, Kim Twietmeyer und Maurice Krüger.

Kreis-Diepholz - Von Philip Kaluza. Bruchh.-VilsenKreis-Diepholz - Von Philip Kaluza. Klatschnass von Bier und Schampus stand Uwe Aukthun nach dem Abpfiff vor dem Siegerpodest und konnte sein Glück kaum fassen. In seinem letzten Match der Fußball-Frauen vom TuS Sulingen II (Nachfolger wird Maurice Krüger) schenkten ihm „seine Mädels“ den Kreispokalsieg gegen den favorisierten TSV Weyhe-Lahausen. Dabei erlebte Aukthun ein Wechselbad der Gefühle, denn nach spannenden 90 Minuten hatte der TuS erst in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich kassiert, um dann im Elfmeterschießen doch mit 6:5 (2:2/2:1) zu triumphieren.

„Das ist wirklich ein wunderschöner Tag“, jubelte Aukthun: „Ich freue mich so für die Mädels. Sie haben es total verdient. Spielerisch und kämpferisch war das heute einfach klasse.“ In der Tat hatte Sulingens Übungsleiter allen Grund, stolz auf seine Mannschaft zu sein. Im gesamten Spielverlauf ließen die Sulingerinnen gegen den Kreismeister keine Torchancen aus dem Spiel heraus zu. Auf der „Sechs“ räumte die giftige Hachet Karnous unermüdlich ab – und wenn doch einmal ein Ball in den Strafraum eindrang, waren die Manndeckerinnen Franzi Struß und Kim Twietmeyer oder Libero Annika Helander zur Stelle.

Im ersten Durchgang gingen die Sulingerinnen deshalb verdient zweimal durch Ann-Christin Jüttner (7.) und Verena Schlüßler (45.) in Führung. Martina Weiß hatte per sehenswertem Freistoß das 1:1 besorgt (27.), mehr war vom TSV aber nicht zu sehen. „Wir haben heute keine spielerischen Lösungen gefunden“, befand auch Lahausens Trainer Michael Cordes.

Nach der Pause änderte sich daran nichts. Zwar hatte der TSV mehr Ballbesitz, doch die Sulingerinnen hätten das Spiel bei mehreren Kontermöglichkeiten entscheiden müssen. Allein Jüttner vergab zweimal völlig frei vor dem gegnerischen Gehäuse (75./80.). So kam es, wie es kommen musste: Eva-Maria Behrens erzielte in der Nachspielzeit mit einem eigentlich harmlosen Distanzschuss, den sich Sulingens Torhüterin Mareike Bode selbst ins Netz legte, noch das 2:2. Den Fehler machte Bode aber wieder wett: Im Elfmeterschießen parierte sie die Versuche von Behrens und Svenja Peix, während beim TuS lediglich Jüttner die Nerven versagten. Frieda Hildebrand ließ sich von all dem nicht beirren und setzte den alles entscheidenden Schuss ins Netz. Der Rest war Sulinger Jubel pur.

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