Regionalliga-Aufstieg: Barriens Herren 30 auch von Magdeburg nicht aufzuhalten

Kapitän Andree Meyer: „Das erfüllt uns alle mit Stolz“

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Vollbracht: Tobias Kuhlmann steigt mit den Barrier Herren 30 in die Tennis-Regionalliga auf.

Magdeburg - Uhlenhorster HC, TC 1899 Blau-Weiß Berlin, THC von Horn und Hamm – klangvolle Namen, die da in der Tennis-Regionalliga der Herren 30 antreten.

Und im Sommer 2018 ist auch der Barrier TC dabei. Im Aufstiegsspiel besiegten die Barrier auswärts den Ostliga-Meister 1. TC Magdeburg mit 6:3 (wir berichteten) und dürfen nun im „Konzert der Großen“ mitmischen.

„Das ist ein großartiger Erfolg und erfüllt uns alle mit Stolz“, fand BTC-Kapitän Andree Meyer die passenden Worte. Auch Sportwart Florian Hartje, der in dieser Sommersaison sowohl bei den Herren als auch bei den Herren 30 als Nummer eins ins Rennen gegangen war, freute sich sehr: „Regionalliga ist sicherlich ein absolutes Aushängeschild. Viele Vereine treten dort mit ausländischen Spielern an, aber wir haben das nicht vor. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass wir eine konkurrenzfähige Mannschaft haben werden.“ Zudem hofft er, dass „wir den Spielen auch als Verein einen passenden Stellenwert beimessen und für einen würdigen Rahmen sorgen“.

Glück für den BTC: Ex-Profi Sekac fehlt

Dass die Barrier den Sprung in die zweithöchste Klasse der Herren 30 geschafft haben, ist keine große Überraschung. Zwar traten sie als Neuling in der Nordliga an, doch im Vergleich zur Vorsaison konnten sie sich enorm verstärken: Florian Hartje und Tobias Kuhlmann waren erstmals für die Herren 30 gemeldet, hinzu kamen die Neuzugänge Mike Ude, Volker Zorn sowie Markus Andresen.

Die vier Partien in der Nordliga gewannen die Barrier im Mai souverän und fieberten lange dem Relegationsspiel in Magdeburg entgegen. Im Vorfeld hatten sie großen Respekt, gerade vor dem ehemaligen Profi Branislav Sekac, der 2003 unter den Top 250 in der Welt zu finden war. Doch der Slowake, der an Position zwei alle seine Einzel souverän gewonnen hatte, fehlte.

Gäste nutzen Vorteil

Diesen Vorteil konnten die Gäste nutzen. Somit traf Tobias Kuhlmann nicht auf Sekac, sondern auf Andreas Birgkit. Die beiden lieferten sich viele lange Grundlinienrallyes. Nach einem 1:3-Rückstand gewann der Barrier den ersten Satz noch mit 6:4, im zweiten Durchgang konnte er das 1:5 nicht mehr drehen (4:6). Im Matchtiebreak bewahrte Kuhlmann aber die Nerven und siegte mit 10:6. Zuvor hatten Florian Dill und Volker Zorn ihre Einzel gewonnen. Dill gewann an Rang sechs völlig ungefährdet, während es Zorn spannender machte. In den entscheidenden Momenten war er hellwach (6:4, 7:6).

Wie erwartet dominierte Markus Andresen seine Partie an Position fünf und gab nur ein Spiel ab. Auch Mike Uhde und Florian Hartje wollten zum Erfolg beitragen. Uhde war es vorbehalten, den siegbringenden fünften Zähler zu holen, Hartje setzte das i-Tüpfelchen. Auf die Austragung der Doppel verzichteten die Barrier, ab sofort stand verstärktes Feiern auf dem Programm. - te

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