Kann Wietzens Keeper die Schreuder-Lücke füllen? / Trainer Gaede hätte gegen Platz sieben nichts einzuwenden

Hendrik Sieburg tritt in große Fußstapfen

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Wietzen-Trainer Friedhelm Gaede (Dritter von rechts) begrüßt neu in seinem Kader (v.l.): Co- und Torwarttrainer Werner Bruns, Philipp Lühring, Hendrik Sieburg, Ismail Baydak, Merdal Boran und Ferenc Hilker.

Kreis-Diepholz - Von Carsten Drösemeyer. WietzenKreis-Diepholz - Von Carsten Drösemeyer. Wenn die Kicker des Fußball-Bezirksligisten TSV Wietzen mittlerweile wieder mehrmals die Woche durch den Markloher Stadtpark hecheln, dann haben sie sich ihre Leiden im Prinzip selber zuzuschreiben. Schließlich votierte die Mannschaft einstimmig für einen Verbleib von Friedhelm Gaede als Coach. Und „Vize“ hat halt so seine Prinzipien. „Die Jungs müssen konditionell top sein. Da wir nicht über ein Team aus lauter Hochkarätern verfügen, müssen wir Eigenschaften wie Disziplin, Kampfgeist und Laufbereitschaft in die Waagschale werfen. Aber ohne Fleiß kein Preis. Ich hoffe, meine Spieler genießen die Zeit im schönen Markloher Park“, schmunzelt der Altmeister.

„Erst einmal zählt

der Klassenerhalt“

In der Vergangenheit zahlte sich die schweißtreibende Vorbereitung stets aus. Gerade in der letzten Saison überraschte Wietzen positiv, geriet nie in Abstiegsgefahr und beendete die Serie auf einem guten achten Platz. Die Fahnenstange muss laut Gaede damit indes noch nicht erreicht sein: „Natürlich zählt für uns in erster Linie nur der Klassenerhalt. Zumal die Bezirksliga nächste Saison ausgesprochen ausgeglichen besetzt zu sein scheint. Aber ich bin auch ehrgeizig. Die meisten meiner Spieler befinden sich doch im allerbesten Fußballeralter. Also dürfen wir gerne noch einen Rang nach oben klettern. Über Platz sieben würde ich nicht meckern.“

Sicherlich keine unrealistische Zielsetzung. Zwar stellt der beruflich bedingte Rückzug von Stammkeeper Andre Schreuder einen schweren Verlust dar, aber in Youngster Hendrik Sieburg rückt ein hoffnungsvolles Talent aus dem Reserveteam auf und soll laut Gaede in die großen Fußstapfen von Schreuder treten: „Ich traue Hendrik die Aufgabe zu. Außerdem würde Andre bei Notfällen immer einspringen. Sein Pass bleibt ja in Wietzen.“

Genau wie der von Merdal Boran, Ferenc Hilker, Ismail Baydak sowie Philipp Lühring. Mittelfeld-Akteur Boran stieß aus der A-Jugend des ASC Nienburg zum TSV, Abwehrrecke Hilker kehrte nach einjährigem Gastspiel beim SV Steimbke in den Wietzer Schoß zurück, Routinier Baydak verließ Bezirksliga-Aufsteiger SG Hoya, und Außenverteidiger Lühring versucht sein Glück künftig anstatt in der Zweiten nun in der Ersten.

Zugänge ganz nach dem Geschmack von Gaede: „Endlich habe ich mehr Alternativen. Das war auch bitter nötig, wenn wir in der Bezirksliga weiterhin eine gute Rolle spielen wollen.“ Doch dafür müssen erst die konditionellen Grundlagen geschaffen werden. Wietzens Kicker dürften also wieder einmal zu Stammgästen im Markloher Stadtpark werden. „Laufen ist ja gesund“, grient Gaede und baut neben Leistungsträgern wie den Fiterer-Brüdern, Trainersohn Maurice oder Stürmer Daniel Müller auch auf das intakte Klima beim TSV: „Wir haben einen guten Geist in der Mannschaft. Sicherlich unser größtes Plus.“

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