Küpker: Absage an Bassum steht in keinem Zusammenhang mit der Zusage in Wetschen

„Vieles wird in einen Topf geworfen“

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Sagte dem TSV Bassum nach eigener Aussage bereits am Mittwoch vor Pfingsten ab: Trainer Uwe Küpker.

Kreis-Diepholz - Von Arne Flügge. Wetschen/BassumKreis-Diepholz - Von Arne Flügge. Nein, ins Detail will Uwe Küpker nicht gehen. Die genauen Gründe, warum der Trainer seine Zusage an den Fußball-Bezirksligisten TSV Bassum für die neue Saison wieder zurückgezogen hat, „sind Interna, die nicht nach außen gehören“. Nur so viel ließ Küpker durchblicken: Er sei „mit Sicherheit nicht der Typ, der sein Wort bricht“. Aber wenn Verabredungen getroffen würden, müssten sie auch von beiden Seiten eingehalten werden. Sei das nicht der Fall, „macht man sich so seine Gedanken. Ich hatte plötzlich das Gefühl, ziemlich allein dazustehen. Das habe ich schon einmal erlebt und wollte es nicht wieder erleben. Daher habe ich mich entschieden, dass wir besser nicht zusammenarbeiten. Beide Seiten wären nicht glücklich geworden“, sagt der 56-Jährige.

Wichtig ist Küpker klarzustellen, dass seine Absage in Bassum mit der Zusage beim Landesliga-Aufsteiger TSV Wetschen in keinem direkten Zusammenhang steht. „Ich habe Bassum bereits am Mittwoch vor Pfingsten abgesagt und das am Pfingstsamstag noch einmal bekräftigt“, beteuert der B-Lizenzinhaber.

Via Facebook sei diese Entscheidung dann im Netz gelandet und auch bei den Verantwortlichen des TSV Wetschen angekommen. TSV-Spartenleiter Bernd Gildehaus habe ihn dann angerufen. So habe sich das Ganze entwickelt. Und am vergangenen Samstag, kurz vor dem Spiel des TSV Wetschen gegen Stuhr, „habe ich dort dann für die kommende Saison zugesagt“.

Dass die ganze Geschichte auf beiden Seiten in der öffentlichen Wahrnehmung einen faden Beigeschmack hinterlässt, dessen ist sich Küpker bewusst. „Da wird aber vieles von außen in einen Topf geworfen und hineininterpretiert“, so der Trainer: „Das kann ich leider nicht ändern.“

Für Küpker ist das Thema damit abgehakt. Auch der TSV Bassum will „kein weiteres Öl ins Feuer gießen“, wie Jürgen Schäfer, Koordinator für den Herren- und A-Jugendbereich, sagt: „Wir müssen jetzt erstmal alle Kräfte für die Relegation bündeln. Dann werden wir uns zusammensetzen und sehen, wie wir uns für die neue Saison aufstellen.“ Fest steht bereits, dass Andreas Merdon weiterhin als Co-Trainer zur Verfügung steht – sowohl für die Bezirksliga als auch für die Kreisliga.

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