Fußballkreis rät zu Nachfragen beim Gesundheitsamt

Junge Kicker dürfen trainieren

Vielleicht der wahrscheinlichste Fall eines Wiederbeginns: Funino-Turniere für die jüngsten Fußballer im Kreis.
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Vielleicht der wahrscheinlichste Fall eines Wiederbeginns: Funino-Turniere für die jüngsten Fußballer im Kreis.

Landkreis – Kuriose Blüten treibt die nach wie vor unübersichtliche Lage an Vorschriften im Zuge der Corona-Pandemie. Im Fußball gipfelt das teils sogar in Behörden-Besuchen auf den Sportplätzen. So sah sich ein junger Trainer im Osten des Landkreises offenbar zuletzt während einer seiner ersten Einheiten der Polizei gegenüber. Die Ordnungshüter gingen einem Hinweis auf Menschenansammlungen nach – doch es trainierten lediglich Kinder im Alter von unter 14 Jahren in einer Gruppe – seit März nach wie vor mit bis zu 20 jungen Sportlern im Außenbereich erlaubt.

Auch Stephan Meyer als Vorsitzender des Jugendausschusses im Fußballkreis Diepholz hat noch nichts Gegenteiliges gehört: „Mein letzter Stand ist, dass Mannschaften mit Jungen und Mädchen im Alter von unter 14 Jahren trainieren dürfen. Und so lange das so ist, werden wir die betreffenden Vereine auch unterstützen“, stellt der Rehdener klar.

Sein „Chef“ Andreas Henze als Vorsitzender des Fußallkreises Diepholz teilt diese Einschätzung. Allerdings rät er den Clubs dazu, sich im Zweifelsfall mit dem Gesundheitsamt des Landkreises in Verbindung zu setzen. Denn auch ihm gibt der tagelange Inzidenzwert im Kreisgebiet von mehr als 100 mit dem Coronavirus infizierten Menschen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen zu denken. „Aber so lange unser Landrat nicht sagt, dass er die Notbremse ziehen will, dürfen diese Gruppen meiner Meinung nach weiter trainieren“, urteilt der Bassumer.

Wir werden die Vereine mit aller Kraft unterstützen.

Stephan Meyer, Vorsitzender des Kreis-Jugendausschusses, sagt Hilfe für den Wiederbeginn bei den Jüngsten zu.

Bleibt nur die Frage, wofür der Nachwuchs diesen Aufwand betreibt – vorwiegend natürlich, um sich mit Teamkollegen und Kumpels an der frischen Luft nach monatelangem Verbot endlich mal wieder sportlich zu betätigen und andere Gleichaltrige um sich zu haben. Für Punktspiele jedenfalls müssen sie nicht mehr üben – obwohl der Niedersächsische Fußballverband (NFV) die Altersklassen der D- bis G-Junioren in seinem Beschluss vom 31. März noch aus dem General-Abbruch samt Annullierung der Serie herausgenommen hatte.

Auch Kreisjugendausschuss-Chef Meyer hat diese Möglichkeit weiterhin auf dem Schirm. Daher sagt er Hilfe für den Fall eines Wiederbeginns – wie auch immer der aussehen könnte – zu: „Wir werden die Vereine da mit aller Kraft unterstützen.“ Als realistisch bezeichnet er etwa die Funino-Turniere der F- und G-Junioren in ein paar Monaten: „Wenn sich innerhalb der Sommerferien die Lage entspannen sollte, werden wir den Vereinen da organisatorisch unter die Arme greifen.“ Auch das Einstellen von Turnieren ins DFBnet sei dann möglich. ck

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