TSV Bassum setzt seine Frischzellen-Kur unter dem neuen Trainer Stephan Stindt konsequent fort

Jungbrunnen sprudelt mehr denn je

Bassums neuer Trainer Stephan Stindt (hinten links) und sein Co-Trainer Stefan Döpke (hinten rechts) setzen den Jugendstil bei den Lindenstädtern konsequent fort. Neu im Kader sind die Youngster (vorn v.l.): Mathis Hoffmann, Jens Nubbemeyer, Jannik Hahnel, Michel Müller und Janik Gasde sowie (hinten v.l.): Roman Seidel, Philip Schmitz, Tobias Cordes, Jannes Limberg und Tobias Michels. Auf dem Bild fehlt Armin Kurbadovic.

Kreis-Diepholz - Von Carsten DrösemeyerBASSUM · Der Jugendstil der Bassumer Bezirksliga-Kicker geht in die nächste Runde. Bereits in der vergangenen Saison übersprangen die TSV-Fohlen mit einem blutjungen Team letztendlich souverän die Hürde Klassenerhalt und schlossen die Serie auf Platz elf ab.

Doch damals waren noch vereinzelte „Schlachtrösser“ wie Sven Plaumann, Kristian Wichmann oder Alexander Güber am Start. Während sich Plaumann und Wichmann freiwillig aufs Altenteil in die zweite Herren zurückzogen, wechselte Güber zum TSV Süstedt und kickt künftig mit seinen Kumpels in der Alten Herren. Konsequenz: Mittlerweile ist kein Bassumer Akteur mehr über 23 Jahre alt – die meisten Spieler kennen wohl selbst Altkanzler Dr. Helmut Kohl nur noch vom Hörensagen.

Fortan heißt es also in der Lindenstadt: Jugend forscht. Zumal sich die Bassumer auch auf der Kommandobrücke eine Frischzellen-Kur leisteten. Nach fünf erfolgreichen Jahren sucht Coach Frank Fischer eine neue Herausforderung beim Kreisligisten TSV Heiligenfelde und wird beerbt vom bisherigen A-Jugend-Trainer Stephan Stindt. Dieser ist nicht nur elf Jahre jünger als der 45-jährige Fischer, sondern hatte zudem bereits jeden Akteur des Kaders unter seinen Fittichen.

Diesen Vorteil gilt es laut Stindt zu nutzen: „Es ist sicherlich nicht schlecht, alle Spieler bestens zu kennen. So habe ich auf meiner ersten Trainerstation im Erwachsenen-Bereich keine großen Anlaufschwierigkeiten. Außerdem bin ich von den Qualitäten meiner Jungs absolut überzeugt.“

Kann er auch sein. Bis auf das Oldie-Trio hat der TSV keine gravierenden Abgänge zu beklagen. Stattdessen angelte sich Bassum vom Lokalrivalen SC Twistringen Mittelfeld-Motor Tobias Cordes, der bereits beim Ristedter „Württemberg-Cup“ seine enormen Fähigkeiten unter Beweis stellte.

Zudem verstärkt ein ganzes Bündel an A-Jugendlichen den Bezirksligisten – wobei Spieler wie Jens Nubbemeyer, Mathis Hoffmann oder Jannik Hahnel sicherlich nicht als Neuzugänge zu werten sind. Schließlich trug gerade dieses Triumvirat als „Leihgaben“ entscheidend zum Klassenerhalt bei. Insbesondere auf Spielgestalter Nubbemeyer ruhen in Bassum große Hoffnungen. Der Youngster stellt eine echte „Nummer 10“ dar und kann Spiele im Alleingang entscheiden. Gleiches trifft auf Sturmhoffnung Hahnel zu. Seine Qualitäten sind ebenso unbestritten wie die von Mittelfeld-Abräumer Hoffmann, Allzweckwaffe Max Hahnel oder der beiden zuverlässigen Keeper David Schröder und Patrick Sprick. Lediglich Goalgetter Oliver Meyer fiel im letzten Jahr etwas ab, dürfte aber in der neuen Spielzeit ebenfalls zur alten Leistungsstärke zurückfinden.

Entsprechend zuversichtlich wirkt Neu-Coach Stindt: „Mit dem Abstieg sollten wir eigentlich nichts zu tun bekommen. Ein einstelliger Tabellenplatz ist unser erklärtes Ziel.“ Durchaus machbar – es sei denn die Bassumer Bubi-Truppe erweist sich doch als zu grün und bekommt Angst vor der eigenen Courage.

Dem widerspricht Stindt allerdings energisch: „Typen wie Jens Nubbemeyer oder Max Hahnel sind zwar jung, aber trotzdem bereits Führungspersönlichkeiten. Außerdem kann ich jetzt die Viererkette einführen. Die Jungs kennen das System von der Jugend her aus dem Effeff. Das macht uns noch stärker.“

Sollte Stindt Recht behalten, dann winkt dem TSV sogar der inoffizielle Titel des besten Teams aus dem Kreis Diepholz. Zuzutrauen wäre es der Bassumer Fohlenelf in jedem Fall.

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