Die jüngsten Neuzugänge ragen heraus / Doch auch Dikollari ist auf gutem Weg

Frischblut hievt Brinkums Kader auf höheres Level

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Saimir Dikollari (l.) läuft und ackert ohne Ende. Vor dem Tor fehlt dem Brinkumer Neuzugang derzeit aber noch der Torinstinkt. Platzt morgen gegen den VfL 07 Bremen sein Knoten?

Brinkum - Dennis Offermann gilt wahrlich nicht als nachtragend, doch eine Scharte will Brinkums Fußball-Trainer jetzt ausgewetzt wissen: Die 1:3-Pleite gegen den VfL 07 Bremen in der vergangenen Bremen-Liga-Saison. „Das ist bei mir wirklich negativ hängengeblieben“, erinnert sich der 34-Jährige: „Da haben uns alle Grundtugenden gefehlt – katastrophal.“ Die BSV-Spieler haben morgen Nachmittag (15.00 Uhr) beim Auswärtsspiel die Chance, dass ihr Trainer künftig bessere Erlebnisse mit dem VfL 07 verbindet.

Trotz des 3:1-Sieges gegen Brinkum dümpelte die Mannschaft aus Bremen-Findorff in der Saison 2013/14 im Tabellenkeller herum, stand am Ende mit der schlechtesten Torausbeute aller Bremen-Ligisten auf dem 13. Platz. Doch die neun Neuzugänge scheinen dem VfL einen Schub gegeben zu haben – in den zwei Liga-Spielen feierten die Findorffer zwei Siege (4:0 gegen Türkspor, 3:2 gegen FC Union). Vor allem Stefan Heidebroek (zuvor Bremer SV) und Sebastian Schade (TuRa Bremen) gaben der Abwehr die nötige Stabilität, vorne bewies Nick Enghardt mit seinem Dreierpack gegen Türkspor sein Torjäger-Näschen.

Aber auch der BSV ist auf dem aufsteigenden Ast – gewann nach der Auftaktpleite beim Meister Bremer SV (0:4) mit 3:1 gegen den OSC Bremerhaven. Im Pokal fertigte das Offermann-Team den Liga-Konkurrenten TuS Schwachhausen mit 2:0 ab. „Unsere spielerischen Komponenten entwickeln sich deutlich zum Positiven“, freut sich der BSV-Trainer. Ein Erfolgsfaktor seien die Neuzugänge. „So können wir zum einen Ausfälle viel besser kompensieren“, erklärt Offermann: „Zum anderen ist durch die Neuen der Konkurrenzkampf im Training deutlich höher, alle müssen ständig an ihre Grenzen gehen.“

Nachdem Maximilian Wirth (19) gegen Bremerhaven groß aufgezogen hatte, legte gegen Schwachhausen der nächste Youngster nach: Hendrik Stannius (18). Das erste Tor erzielte er selbst, am zweiten war der Neuzugang (zuletzt A-Jugend Blumenthaler SV) maßgeblich beteiligt. „Hendrik ist enorm lauffreudig, immer anspielbar“, lobte Offermann seinen Sechser.

Ausgerechnet die Jüngsten der Neuen trumpfen also auf. Saimir Dikollari, mit den höchsten Erwartungen nach Brinkum gekommen, wartet derweil noch auf seinen ersten Pflichtspieltreffer für Brinkum. „Vor dem Tor hat Saimir momentan ein bisschen Scheiße am Fuß“, sagt sein Trainer: „Aber er hält die Bälle gut, so dass alle schnell nachrücken können.“ Tatsächlich scheint ein Tor des 30-Jährigen überfällig – Chancen arbeitet er sich zuhauf. Die Höhen der einen, bedingt Tiefen der anderen: Einer ist Dennis Krefta. „Er ist derzeit ein Opfer des Systems. Solange wir mit einer Spitze spielen, wird’s schwer für ihn. Aber das wird nicht immer so bleiben“, sagt Offermann. Wer weiß, vielleicht ist gegen den VfL 07 bereits ein Sturm-Tank wie Krefta gefragt.

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