Steger siegt doppelt / Tsuboi in Topform

Jubel: Werder löst Ticket für das „Final Four“

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Bremens Topspieler Bastian Steger trug mit zwei Siegen im Pokal-Viertelfinale maßgeblich zum 3:1-Erfolg über den TTC Schwalbe Berneustadt bei. Werder erreichte das „Final Four“.

Bremen - Riesenerfolg für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Mit 3:1 triumphierten die Hanseaten am Dienstagabend im Pokal-Viertelfinale über den TTC Schwalbe Bergneustadt und lösten so das Ticket für das „Final Four“ am 5. Januar 2019 in Ulm.

Der Traum vom ersten Bremer Pokalsieg lebt laut Trainer Cristian Tamas also weiter: „Wir sind über uns hinausgewachsen und haben damit eines unserer größten Saisonziele bereits erreicht. Wir wollten unbedingt wieder nach Ulm fahren.“

Was dem Deutschen Meister von 2013 ja auch in eindrucksvoller Manier gelungen ist: Dabei musste gerade SVW-Spitzenspieler Bastian Steger im Auftakteinzel gegen Alvaro Robles einige knifflige Situationen überstehen. Obwohl der deutsche Nationalspieler im ersten Durchgang schon mit 10:7 führte, scheiterte er noch mit 10:12 und lag im zweiten Satz dann mit 9:10 hinten. Ein 0:2-Satzrückstand wäre wohl selbst für den nimmermüden Kämpfer Steger fast der Todesstoß gewesen, aber Bremens Nummer eins behielt die Nerven. Mit 13:11 rettete er sich noch ins Ziel, um anschließend Robles klar die Grenzen aufzuzeigen.

Ein umso wichtigerer Erfolg für den SVW, da danach Hunor Szöcs trotz erbitterter Gegenwehr gegen TTC-Spitzenspieler Benedikt Duda den Kürzeren zog. Beim Stand von 1:1 hing nun natürlich extrem viel vom Ausgang der Partie zwischen Werder-Neuzugang Gustavo Tsuboi und Paul Drinkhall ab. Als Favorit galt der Ex-Bremer, doch Tsuboi bot seine bis dato wohl beste Saisonleistung, spielte wie entfesselt auf und schmetterte Drinkhall regelrecht vom Tisch. „Eine überragende Vorstellung von Gustavo“, schwärmte Teamkollege Steger – und konnte nun alles klar machen. Gesagt, getan: In äußerst abgezockter Manier ließ er den zuletzt bärenstark auftrumpfenden Duda in drei Sätzen ins Leere laufen und hievte Bremen so ins Pokal-Halbfinale.

Kein Wunder also, dass sich Steger im Anschluss wie ein Schneekönig freute: „Wir sind alle total happy, im Final Four zu stehen.“ Einzig der Gegner in der Runde der letzten Vier löste bei den Werderanern eher keine Jubelstürme aus. Wie im Vorjahr wartet voraussichtlich erneut Rekordmeister Borussia Düsseldorf mit der lebenden Legende Timo Boll auf den SVW. Zwar müssen die Borussen erst noch Ochsenhausen bezwingen, doch davon geht Tamas felsenfest aus: „Das lässt sich Düsseldorf nicht nehmen. Für uns natürlich das schwierigste Los. Aber wer den Pokal gewinnen will, muss halt jede Mannschaft schlagen.“

drö

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