Joshua Brandhoff bleibt trotz Angeboten bei seiner Zusage für die neue Saison

Treuer Top-Torjäger

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Heiligenfeldes Stürmer Joshua Brandhoff (rechts) wird auch in der nächsten Saison für seinen Club spielen.

Heiligenfelde - Von Arne Flügge. Drei Tore gegen Sulingen, eines in Stuhr und jetzt gleich sechs Stück (!) gegen Rehburg – Joshua Brandhoff ist derzeit nicht einzufangen. Mit seinen zehn Treffern in drei Spielen im neuen Jahr hat der Stürmer von Fußball-Bezirksligist SV Heiligenfelde jetzt 23 Saisontore auf dem Konto. Schön für ihn, aber auch gefährlich für Heiligenfelde.

Denn mit jedem weiteren Treffer weckt Brandhoff natürlich Begehrlichkeiten bei anderen Clubs – auch aus höheren Ligen. „Anfragen werden kommen. Da bin ich mir sicher“, sagt sein Trainer Frank Fischer: „Joshua ist ein außergewöhnlicher Fußballer und noch sehr jung. Er hat das Zeug dazu, mindestens zwei Klassen höher zu spielen.“

Allerdings werden sich potenzielle Interessenten noch gedulden müssen. Denn der 21-jährige Brandhoff hat in Heiligenfelde bereits für die kommende Saison fest zugesagt. Sehr zur Freude natürlich auch des künftigen Trainers Walter Brinkmann, am Sonntag beim 7:2 des SVH gegen Rehburg Zeuge von Brandhoffs Sechs-Tore-Gala.

„Für den Verein ist das natürlich super, denn Joshua ist auch ein toller Bursche“, sagt Noch-Coach Fischer. Der 50-Jährige führt die Entscheidung seines Offensivmannes auch auf den Teamgeist beim SV Heiligenfelde zurück. „Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist einfach riesig, und Joshua hat viele Freunde im Team“, berichtet Fischer.

Und dieser Wohlfühleffekt, so der Coach weiter, sei für den Fußballer Brandhoff in seiner Entwicklung immens wichtig. „Joshua ist mit Sicherheit kein Weich-ei“, betont der SVH-Trainer, aber ein Spieler der doch harmoniebedürftig sei. Fischer: „Und von daher weiß ich nicht, ob er sich jetzt schon beispielsweise in der Oberliga durchsetzen könnte, wenn dann auch innerhalb der Mannschaft die Ellenbogen ins Spiel kommen.“

Auch Brandhoff selbst sagt: „Es ist noch nicht die richtige Zeit, obwohl ich nicht abgeneigt bin, irgendwann noch einmal höher zu spielen.“ Anfragen von drei Bremen-Ligisten gab es bereits. „Das war schon interessant“, berichtet Brandhoff, „aber ich habe im Winter zu mir gesagt: Ich will jetzt erstmal noch eineinhalb Jahre in Heiligenfelde Gas geben und dann sehen, wo es hinführt.“

Dabei will der Angreifer unter dem neuen Trainer Brinkmann „den nächsten Schritt in meiner Entwicklung“ gehen, denn „ich fühle mich in Heiligenfelde pudelwohl“. Von daher beschäftigt sich Brandhoff auch gar nicht mehr mit Anfragen: „Ich will meine Farben verteidigen. Und die sind grün-weiß.“ Beim SV Heiligenfelde wird man das gerne hören.

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