13-Jähriger drehte 2013 groß auf

Start-Nr. 18: Jonah-Finn Klocke – Sykes Karate-Hoffnung

+
Trainer Björn Strote (rechts) traut Karateka Jonah-Finn Klocke noch viel zu: „Er gehört schon jetzt zu den größten deutschen Nachwuchshoffnungen.“

Syke - Kommt das Thema Karate auf den Tisch, so denkt man wohl unwillkürlich zuerst an den Filmklassiker „Karate Kid“ aus dem Jahr 1984 mit Hauptdarsteller Ralph Macchio. Dumm nur, dass die Sportart, die Jonah-Finn Klocke betreibt, wenig mit dem Hollywood-Schinken gemein hat.

Auch der 13-Jährige betreibt Karate zwar mit Leidenschaft – immerhin nahm er im vergangenen Jahr an den Deutschen Meisterschaften (DM) der Schüler unter 48 Kilogramm teil – anders als Filmfigur Daniel LaRusso darf Klocke aber nicht fest auf seine Kontrahenten einschlagen. „Wenn man seinen Gegner zu hart trifft, dann gibt es eine Verwarnung. Nach der vierten Verwarnung folgt dann die Disqualifikation“, klärt der Syker auf.

Kein Sport für Schläger also. Vielmehr ist Technik und Finesse gefragt. Aspekte, die den Gymnasiasten sofort in den Bann zogen, als er mit neun Jahren an einem Schnupperkurs der „Ferienkiste“ teilnahm. „Karate hat mich von Anfang an begeistert. Ich wusste sofort, das ist mein Sport“, schwärmt Klocke.

Folgerichtig trat er umgehend in Syke in die Karate Skip-Sparte ein und formte erst einmal im so genannten „Kata“ die Technik-Reihenfolgen gegen imaginäre Gegner. Seit nunmehr zwei Jahren darf sich der Siebtklässler im „Kumite“ mit realen Kontrahenten messen – mit beträchtlichem Erfolg.

Insbesondere 2013 drehte Klocke ganz groß auf. Ein zweiter Platz beim Weser-Ems-Cup in Oldenburg sowie jeweils dritte Ränge im Altmark-Pokal und beim Saino-Cup ließen bereits aufhorchen, stellten jedoch nur die sportliche Spitze des Eisbergs dar. Denn: Auch bei der niedersächsischen Landesmeisterschaft präsentierte sich Klocke in Topform und erkämpfte die Bronzemedaille. Nur noch ein Schritt fehlte somit, um das Ticket zur Deutschen Meisterschaft endgültig in der Tasche zu haben.

Beim „Niedersachsen-Randori“ – dem Qualifikationsturnier zur DM – galt es nun, Nervenstärke zu beweisen. Was Klocke in beeindruckender Manier gelang. Mit 4:2-Siegen buchte der 13-Jährige souverän das Billet zu den deutschen Titelkämpfen – ein riesiger Erfolg. Und auch hier enttäuschte das Syker Eigengewächs keinesfalls. Nach Anfangsproblemen steigerte sich Klocke kontinuierlich und belegte am Ende einen respektablen neunten Platz.

Kein Wunder, dass die Nachwuchshoffnung auch 2014 wieder zu den Besten ihrer Altersklasse zählen möchte: „Da starte ich dann zwar als Jugendlicher in einer höheren Gewichtsklasse, aber die erneute Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft ist schon mein eindeutiges Ziel.“

Trainer Björn Strote traut es seinem Schützling auf alle Fälle zu: „Jonah muss sicherlich noch an seiner Fußtechnik arbeiten, doch ansonsten gehört er schon zu den größten deutschen Nachwuchshoffnungen. Gerade bei seiner Fausttechnik hat er ein tolles Timing. Ich traue ihm in der Zukunft einiges zu.“

Poledance sorgt für durchtrainierte Figur

Poledance sorgt für durchtrainierte Figur

Von scharf bis süß: Die Avocado ist ein Alleskönner

Von scharf bis süß: Die Avocado ist ein Alleskönner

Wandern im ursprünglichen Defereggental

Wandern im ursprünglichen Defereggental

Vulkan-Trekking auf dem Chimborazo in Ecuador

Vulkan-Trekking auf dem Chimborazo in Ecuador

Meistgelesene Artikel

Kantersieg für die Katz’: Melchiorshausen steigt ab!

Kantersieg für die Katz’: Melchiorshausen steigt ab!

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Maarten Schops muss seinen Spitzenreiter TuS Sulingen selten umbauen

Maarten Schops muss seinen Spitzenreiter TuS Sulingen selten umbauen

Der Unabsteigbare

Der Unabsteigbare

Kommentare