3:2 nach 0:2 leitet Heiligenrodes Traumstart ein / Strenge Corona-Maßnahmen

Jokischs Mega-Comeback

Einen „tollen Fight“ bescheinigte TSV-Spitzenspielerin Nele Puls ihrer Teamkollegin Nathalie Jokisch (im Bild).
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Einen „tollen Fight“ bescheinigte TSV-Spitzenspielerin Nele Puls ihrer Teamkollegin Nathalie Jokisch (im Bild).

Heiligenrode – Traumstart für den TSV Heiligenrode in der Tischtennis-Oberliga der Damen: Erst triumphierte der amtierende Vizemeister beim RSV Braunschweig III mit 8:4, dann falteten TSV-Spitzenspielerin Nele Puls und Co. einen Tag später den VfR Weddel gar mit 11:1 zusammen und dürften in ähnlicher Verfassung erneut ganz oben mitmischen können.

RSV Braunschweig III - TSV Heiligenrode 4:8: Erstmals musste Heiligenrode ein Punktspiel ohne Doppel austragen (Corona lässt grüßen), was laut Puls allerdings noch längst nicht die lästigste Neuerung war: „Es herrschte von Beginn an eine ganz komische Atmosphäre. Wer nicht spielte, musste die ganze Zeit auf der Bank eine Maske tragen und sogar die Zählgeräte wurden aus Hygienegründen nach jedem Einzel ausgetauscht. Ich persönlich fand den Oberschiedsrichter etwas überkorrekt. Wirklich Spaß machte es nicht.“

Aber zumindest geriet Heiligenrode sportlich nie ernsthaft in Gefahr und stellte in Gestalt von Nathalie Jokisch die Weichen schon im Auftakteinzel auf Sieg. Obwohl die Noppenspezialistin gegen RSV-Spitzenspielerin Karina Kobbe schon mit 0:2-Sätzen und 3:6 im dritten Durchgang zurücklag, triumphierte am Ende Heiligenrodes Nummer zwei noch mit 3:2. Sehr zur Freude von Puls: „Ein toller Fight von Nathalie. Das hat Braunschweig früh den Zahn gezogen.“

Stimmt. Obwohl TSV-Urgestein Melanie Schneider völlig glücklos agierte und gegen Natalie Gamon sogar zwei Matchbälle vergab, brannte für die Gäste nichts an. Da ansonsten lediglich noch Puls im Spitzeneinzel an Kobbe scheiterte, sorgte das bockstarke Duo Jokisch/Ricarda Hubert mit jeweils drei Siegen für ein standesgemäßes 8:4.

VfR Weddel - TSV Heiligenrode 1:11: Nach der Pflicht in Braunschweig folgte für Heiligenrode in Weddel die Kür. Und da der VfR ohne seine ersten drei Bretter antrat, geriet diese zu einem regelrechten Kinderspiel.

Die Gäste dominierten das Geschehen nach Belieben und gestatteten Weddel nur einen mickrigen Ehrenpunkt. Erstaunlicherweise in Gestalt von Puls, die in vier Sätzen gegen Linda Rudel unterlag. Aber Heiligenrodes herausragende Nummer eins ließ sich davon keineswegs die Laune verhageln: „Ich habe schlichtweg im gesamten Match keine einzige Rückhand getroffen. Eigentlich wäre ich nie von einer Niederlage gegen Linda ausgegangen. Schließlich spielt sie den Ball einfach nur auf den Tisch, aber mein Timing stimmte zu keiner Zeit.“

Ins Gewicht fiel der rar gesäte Lapsus von Puls indes nicht. Lediglich Abwehrbollwerk Hubert musste nach einem 0:2-Satzrückstand schon alle Register ziehen, um noch über Darina Herdlitschke zu triumphieren, alle übrigen Partien entschied das TSV-Quartett nahezu im Schongang für sich.

Entsprechend positiv fiel das Fazit von Puls aus: „Ein lockeres 11:1 und diesmal hat uns die Oberschiedsrichterin auch mehr Luft zum Atmen gelassen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Das hat mit deutlich besser als in Braunschweig gefallen.“  drö

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