7:7 in Hildesheim

Jokisch rettet Heiligenrode das Remis

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In zwei von drei Einzeln verlor Heiligenrodes Ricarda Hubert erst nach fünf Sätzen.

Hildesheim – Der TSV Heiligenrode bleibt in der Tischtennis-Oberliga der Damen auch nach fünf Partien ungeschlagen: Beim PSV GW Hildesheim erkämpfte das Kreisteam ein 7:7-Unentschieden und baute so sein Punktekonto auf starke 7:3-Zähler aus.

Trotzdem wirkte Heiligenrodes Nummer eins Nele Puls nach dem Teilerfolg nicht restlos zufrieden: „Natürlich können wir mit dem Remis leben, aber es war etwas mehr drin. Eigentlich wäre auch ein Sieg nicht unverdient gewesen.“ Vor allem an die beiden beiden Einzelniederlagen von Ricarda Hubert dachte Puls, als sie von einem möglichen Erfolg sprach: „Ricarda hat gegen Franziska Kemper und Carolin Oelker ja schon mit 2:0-Sätzen geführt. Wenn sie ein Spiel davon gewinnt, dann sind wir durch.“

Besonders ärgerlich für Heiligenrodes Abwehrerin: Gegen Kemper lag Hubert auch im dritten Durchgang schon mit 7:3 vorne, als die Hildesheimerin dank extrem vieler „Duselpunkte“ das Match noch drehte. „So viel Netz und Kantenbälle habe ich selten gesehen“, seufzte Puls: „Eigentlich war Ricarda die bessere Spielerin.“

Doch dafür konnte sich das TSV-Abwehrbollwerk nichts kaufen, sondern avancierte mit drei Einzelschlappen sowie der Doppelpleite an der Seite von Nathalie Jokisch zum Pechvogel des Tages. Aber zum Glück von Hubert wetzten ihre Teamkolleginnen diese Scharten wieder aus: Puls/Melanie Schneider punkteten im Doppel und auch im Einzel ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Puls zwang gewohnt zuverlässig Julia Schrieber sowie Kemper in die Knie, Schneider triumphierte über das PSV-Duo Oelker/Kemper, und Jokisch war es, die Heiligenrode schlussendlich den einen Zähler rettete. Nach ihrem Viersatzerfolg im Auftakteinzel gegen Elisa Füldner musste sie beim Stand von 7:6 für Hildesheim die TSV-Kohlen aus dem Feuer holen. Gesagt, getan: Ohne mit der Wimper zu zucken, fertigte Heiligenrodes Nummer zwei in drei Sätzen Oelker zum 7:7-Endstand ab.

Vielleicht nicht das Optimum, aber zumindest weist Heiligenrode so unverändert keine Niederlage auf und steuert dem Klassenerhalt unaufgeregt entgegen.  drö

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