Brinkum dreht in Geestemünde 0:2-Rückstand in 5:3-Sieg um

Joker Mulweme trifft doppelt

Eingewechselt, zwei Treffer markiert – und wieder ausgewechselt: Brinkums Herman Mulweme.
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Eingewechselt, zwei Treffer markiert – und wieder ausgewechselt: Brinkums Herman Mulweme.

Geestemünde – Bei der Auswärtsfahrt an die Nordseeküste wären die Fußballer des Brinkumer SV gestern Vormittag fast baden gegangen. Doch dank Joker Herman Mulweme (zwei Treffer) durfte sich der Bremen-Ligist über drei Punkte freuen, gewann am Ende noch mit 5:3 (0:2) beim ESC Geestemünde.

Wahrscheinlich lag der verpatzte Start in die Partie an der unchristlichen Anstoßzeit. Bereits um 11.00 Uhr bat Schiedsrichter Niklas Hunold (Tura Bremen) beide Mannschaften auf den Platz. Doch damit hatten wohl eher die Gäste als der Gastgeber ein Problem. „Wir haben die ersten 35 Minuten total verpennt“, ärgerte sich Brinkums Coach Mike Gabel: „Wir lagen nach zwölf Minuten schon mit 0:2 zurück.“

Beim 0:1 „haben wir den Ball nicht verteidigen können“, monierte Gabel. Luca Mittelstädt nahm dieses Geschenk mit Kusshand an, traf aus zentraler Position: „Und das 0:2 war eine Kopie des 0:1.“ Wieder traf Mittelstädt. „Bei beiden Gegentreffern haben wir uns alles andere als gut angestellt. So hatte ich mir den Start natürlich nicht vorgestellt“, meinte der BSV-Trainer, der in der ersten Halbzeit zweimal das System wechselte. Erst als Gabel zehn Minuten vor dem Ende des ersten Durchgangs auf ein 4-3-2-1 umgestellt hatte, lief es für seine Mannschaft besser, die praktisch mit dem Halbzeitpfiff zum 1:2 kam. Mert Bicakci traf sehenswert per Freistoß. „Ein tolles Tor“, lobte Gabel.

Im zweiten Abschnitt drehte Brinkum dann auf. Joker Mulweme netzte erst zum 2:1 (52.), erhöhte anschließend auf 3:1 (58.), ehe er mit Leistenproblemen angeschlagen ausgewechselt werden musste (85.). Zuvor hatte Esin Demirkapi nach Vorarbeit von Einwechselspieler Kevin Artmann (zwei Vorlagen) für das 4:2 gesorgt (74.). Nachdem Geestemündes Philip Schönewolf zum 3:4 (84.) getroffen hatte, wurde es noch einmal kurz spannend, doch Ramien Safi tütete den 5:3-Sieg in der Nachspielzeit ein (90.+4).  jdi

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