Heikle Personallage bei HSG Hunte-Aue Löwen vor Heimspiel gegen Elsfleth

Jetzt hat´s auch Heemann erwischt

Trägt eine Schiene am kleinen Finger der rechten Hand und fällt aus: Linkshänder Kevin Heemann (beim Wurf) vom Handball-Oberligisten HSG Hunte-Aue Löwen dürfte im Heimspiel am Freitag gegen den Elsflether TB fehlen.
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Trägt eine Schiene am kleinen Finger der rechten Hand und fällt aus: Linkshänder Kevin Heemann (beim Wurf) vom Handball-Oberligisten HSG Hunte-Aue Löwen dürfte im Heimspiel am Freitag gegen den Elsflether TB fehlen.

Diepholz – Erstes Heimspiel nach über elfmonatiger Pandemie-Pause: Handball-Oberligist HSG Hunte-Aue Löwen empfängt am Freitag um 20.00 Uhr unter 2G-Bedingungen (Geimpfte oder Genese) in der Diepholzer Mühlenkamphalle den Elsflether TB. „Wir werden alles dran setzen, dass wir trotz der widrigen Bedingungen das Spiel gewinnen“, unterstreicht Heiner Thiemann, Trainer der HSG Hunte-Aue Löwen.

Die personelle Lage bei den Gastgebern hat sich im Vergleich zur Partie bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen verschlechtert, denn es gibt neben Kamil Chylinski (Verhärtung im Oberschenkel) und Patryk Abram (Menikus-Operation) noch weitere Ausfälle. Kevin Heemann ist am Dienstag bei einer Übungseinheit mit dem kleinen Finger der rechten Hand (ausgekugelt) im Trikot von Dennis Wulf hängen geblieben.

„Bisher weiß ich nur, dass der Finger nicht gebrochen ist und trage eine Schiene. Weitere Untersuchungen folgen noch, um zu schauen, was mit den Sehnen und der Kapsel ist“, erläutert der Linkshänder. Wie lange der Leistungsträger ausfällt, steht noch nicht fest. Auf alle Fälle drückt der 25-jährige Heemann seinen Mitspielern am Freitag die Daumen und gibt ihnen mit auf den Weg: „Ich denke, dass wir unsere guten Ansätze vom vergangenen Sonntag in Schwanewede über 60 Minuten zeigen müssen. Wir dürfen uns keine lange Schwächephase erlauben. Zudem wird unsere Abwehr stark gefordert werden. Jeder muss hellwach sein und das ganze Spiel über kämpfen.“

Quader für zwei Spiele gesperrt

Nicht dabei ist auch Mannschaftskapitän Cedric Quader nach einer fragwürdigen Schiedsrichter-Beleidigung. Wegen der Blauen Karte bekam der Kreisläufer eine Sperre von zwei Partien. Der 29-Jährige erklärt die Aktion noch einmal aus seiner Sicht: „Ich habe dem Schiedsrichter nach einer strittigen Szene zwei Sekunden vor Schluss, die zum Ballverlust von uns führte, gefragt: ,Was soll das?’ Dies war anscheinend für ihn persönlich so beleidigend, dass er mir die Blaue Karte zeigte. Im Bericht steht: Der Schiedsrichter habe sich dadurch persönlich angegriffen gefühlt.“ Quader muss das Urteil hinnehmen, kann es aber nicht nachvollziehen.

Jan Linné schlägt sich weiter mit einer Sprunggelenksverletzung herum. Ob der Linkshänder mitwirken kann, entscheidet sich kurzfristig. Thiemann will kein Risiko eingehen: „Wir werden nichts übers Knie brechen.“

Aufgrund des dünnen Kader macht auch Routinier Saulius Liutikas zunächst einmal weiter. Der 34-Jährige, der sich zum Auftakt in Schwanewede durchgebissen hatte, ist zusammen mit Neuzugang Julian Wilkens (kam vom TuS Sulingen) für den linken Flügel vorgesehen.

„Wir müssen stabil in der Deckung stehen und dürfen nicht so viele leichte Tore kassieren“, fordert der 69-jährige HSG-Coach. Er kann sich vorstellen, dass Dennis Wulf und Oliver Born in der 6:0-Abwehr den Mittelblock bilden.

Der Elsflether TB schlug zum Auftakt den SV Beckdorf mit einem überragenden Florian Doormann, der 13/5 Tore erzielte, mit 21:16. „Das ist ein kompletter Handballer“, weiß Thiemann. Ansonsten verfügt der Spitzenreiter über mehrere „schnelle, zweikampfstarke und junge Spieler“. Im Tor bot Marcel Völkers beim Heimsieg eine Klasse-Leistung.

Wenn die Einstellung und der Willen bei der HSG Hunte-Aue Löwen stimmen, dann könnte es mit der Unterstützung

Thiemann über Zusage von Wilkens erfreut

Es bestand Handlungsbedarf auf der Linksaußenposition bei der HSG Hunte-Aue Löwen, denn Patryk Abram unterzieht sich einer Meniskusoperation, und Finn Semper ist aufgrund seines Lehramtsstudiums aus zeitlichen Gründen nicht mehr dabei. Dafür gab Julian Wilkens (zuletzt TuS Sulingen) den Verantwortlichen am vergangenen Dienstag die Zusage. Der 31-Jährige hatte schon in den vergangenen Wochen beim Oberligisten mittrainiert, stand aber eigentlich auch bei der HSG Phoenix im Wort. „Julian passt zu unserer Mannschaft, er ist gut austrainiert, muss aber unsere Abläufe noch verinnerlichen“, unterstreicht Löwen-Trainer Heiner Thiemann. Der schnelle Wilkens will es noch einmal wissen, er hat 2013 mit dem FTSV Jahn Brinkum in der Oberliga gespielt. „Ja, die Freude ist wirklich da, aber auch schon ein gewisser Druck“, sagt Flügelangreifer Wilkens vor seinem Debüt.

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