Verletztenliste bei der HSG Barnstorf/Diepholz immer länger / In Halver morgen nichts zu verlieren

Jetzt fällt auch Bredemeyer aus

Hilft am Sonntag in Halver bei Handball-Drittligist HSG Barnstorf/Diepholz noch einmal aus: Der 40-jährige Rechtsaußen Keno Knittel.

Kreis-Diepholz - BARNSTORF (mbo) · Er fehlt an allen Ecken und Enden: Nils Mosel vom Handball-Drittligisten HSG Barnstorf/Diepholz fällt seit vier Partien mit einem Bandscheiben-Vorfall aus. Der pfeilschnelle Rechtsaußen absolviert zwar Krafttraining und leichtes Lauftraining, aber an einen Einsatz ist längst noch nicht zu denken. „Ich bin noch unsicher auf den Beinen“, verrät der 28-Jährige, der aber hofft, noch in diesem Jahr wieder mitwirken zu können.

Die Liste der Ausfälle bei der HSG Barnstorf/Diep holz vor der Auswärtsbegegnung am Sonntag (Anwurf 17 Uhr) beim Tabellenvierten SG Schalksmühle/Halver ist noch länger geworden, denn Linksaußen Tim Bredemeyer hat sich im Spiel gegen den SC Bayer 05 Uerdingen einen Nasenbeinbruch zugezogen. Außerdem stehen Abwehrchef Lars Giesen (Mittelhandbruch), Finn Richter (vier Weisheitszähne entfernt) sowie Ulf Grädtke und Christoph Müller (beide Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung. Angeschlagen sind ferner Torhüter Maik Schwenker (Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm), Saulis Liutikas (fiebriger Infekt) und Denis Maksimovich (Adduktorenzerrung).

Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diepholz, wirft die Flinte trotz der personellen Misere nicht ins Korn: „Wir müssen uns gegen die Situation stemmen und so gut wie möglich aus der Affäre ziehen.“ Er ist froh darüber, dass der kurzfristig verpflichtete Rechtsaußen Keno Knittel noch einmal aushilft. Der HSG-Coach lobt die Einstellung des 40-Jährigen: „Er ist ein routinierter Akteur, der das Geschäft kennt.“

Spieler und Verantwortliche haben das peinliche 29:44 gegen den SC Bayer 05 Uerdingen aufgearbeitet. „In diesem Spiel hatten wir uns aufgegeben. Doch kämpfen kann jeder“, sagt Mannschaftskapitän Nils Mosel. Er geht von einem einmaligen Ausrutscher aus. Das hofft auch Maik Schwenker: „Wir dürfen die Köpfe nicht hängen lassen.“

In Halver hat der Tabellen-13. nichts zu verlieren. So sieht’s Nils Mosel: „Da erwartet doch von uns keiner etwas, wir können frei aufspielen.“ „Wir wollen das Beste aus der Situation machen“, unterstreicht Heiner Thiemann. Für den 58-Jährigen ist zunächst einmal wichtig, bis Sonntag eine „schlagkräftige Truppe“ auf die Beine zu stellen.

Die SG Schalksmühle/Halver büßte im Spitzenspiel vor 1 200 Zuschauern beim TuS Ferndorf durch eine 26:30-Niederlage die Tabellenführung ein. Beim Sieger glänzte der Ex-Barnstorfer Michael Feldmann, der achtmal ins Schwarze traf. Bei der SG Schalksmühle/Halver zieht sein jüngerer Bruder Christian die Fäden. Mit 38/6 „Buden“ ist er der Haupttorschütze bei den Gastgebern. Gefahr droht den Gästen auch vom wurfstarken Linkshänder Valdis Gutmanis (24/2 T.), Rückraumakteur Thomas Hitzemann (30/2 T.) und dem quirligen Linksaußen Oliver Bratzke (24/7 T.).

Die Barnstorfer haben morgen nur eine Chance, wenn sie den Kampf annehmen und bei Fehlern im Angriff schnellstens den Rückwärtsgang einlegen.

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