Heiligenroder Herren schlagen Marklohe 9:6

Jetzt alles in der eigenen Hand

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Nach dem 9:6 gegen Marklohe dürfte Stefan Schulz mit Heiligenrode zumindest die Verbandsliga-Relegation sicher haben.

Heiligenrode - Meilenstein für Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode auf dem Weg zum Klassenerhalt. Mit 9:6 triumphierten Spitzenspieler Tobias Hippler und Co. im Kellerduell über den SC Marklohe und verdrängten den SCM so vom achten Platz.

Zumindest den Relegationsplatz dürfte das Kreisteam damit fast schon in der Tasche haben. Sehr zur Freude des Heiligenroder Youngsters Hippler: „Bei einer Niederlage wären wir weg vom Fenster gewesen. Aber so haben wir alles in eigener Hand. Die Relegation müsste jetzt zu packen sein.“

Und dies vollauf verdient. Klar half es den Hausherren, dass Marklohe ohne Spitzenspieler Sebastian Tinzmann anreiste, doch das soll die prima Vorstellung des TSV nun wirklich nicht schmälern. Von Beginn an wirkte Heiligenrode griffiger als die Gäste und schockte den SCM gleich mit einem makellosen 3:0-Doppelstart. Den Hippler umgehend weiter ausbaute. Sein schwer erkämpftes 3:2 gegen den Ex-Martfelder Olaf Mindermann bedeutete für Heiligenrode bereits die halbe Miete. Zumal „Hippi“ auch im Spitzeneinzel brillierte und Henning Auhage in vier Sätzen in die Knie zwang. Zuvor hatten Andre Meyer sowie Viktor Mittelstädt ebenfalls gepunktet, so dass die Gastgeber bei einer 7:3-Führung scheinbar mühelos dem Sieg entgegen schipperten. Doch zu früh gefreut. Marklohe gab sich noch längst nicht geschlagen und erzwang den 6:7-Anschluss.

Nun war das untere TSV-Paarkreuz gefordert. Keine leichte Aufgabe gegen das SCM-Duo Andreas Ledig/Torsten Rode – aber Mittelstädt und Jan Grashoff bewiesen Nervenstärke. Erst drehte Mittelstädt gegen Ledig ein 7:10 im Entscheidungssatz noch in einen 14:12 um, ehe anschließend Youngster Grashoff zum Matchwinner avancierte. Taktisch von Hippler glänzend eingestellt rief Heiligenrodes Nummer sechs gegen „Foxi“ Rode sein bestes Tischtennis ab, behauptete sich souverän in vier Sätzen und rettete seinem Team so das eminent wertvolle 9:6. „Eine ganz reife Leistung von Jan. Das hat er super gelöst“, lobte Hippler seinen Teamkollegen. · drö

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