Stuhrer U 20-Athleten zahlen bei Deutschen Hallenmeisterschaften Lehrgeld

Lea Jerkovic verpasst das Finale

Hielt das Tempo an der Spitze nicht mit: Lea Jerkovic (M.) schied im Vorlauf über 1500 Meter als Neunte aus.          Foto: Görlitz
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Hielt das Tempo an der Spitze nicht mit: Lea Jerkovic (M.) schied im Vorlauf über 1500 Meter als Neunte aus.

Neubrandenburg – Die Erwartungen von Berthold Buchwald, Abteilungsleiter des LC Hansa Stuhr, an das Abschneiden seiner Athleten bei den Deutschen Hallenmeisterschaften der U 20-Jugend waren nicht allzu hoch gewesen. Doch dann lief es für das kleine Aufgebot vom LC Hansa Stuhr noch schlechter. Stabhochspringer Jannick Voß trat die Reise nach Neubrandenburg gar nicht erst an. Lea Jerkovic war im Vorlauf über 1 500 Meter ohne Chance, und die 4x200-Meter-Staffel der StG Hansa-Oldenburg-Gnarrenburg schied im B-Finale nach einem verpatzten Wechsel aus.

Die kleine Stuhrer Delegation zeigte sich von der Leichtathletikhalle im Jahnsportforum als Austragungsort der Hallen-DM beeindruckt. Große Zuschauertribünen, auf Leistungssport ausgerichtete Anlagen, dazu eine perfekte Organisation und Moderation. Alles bestens für sportliche Topergebnisse, die bei den Stuhrern an diesem Wochenende allerdings Mangelware waren.

Im zweiten von drei Vorläufen über 1 500 Meter sammelte Lea Jerkovic bittere Meisterschaftserfahrungen in einem von der Taktik geprägten Rennen. An der Spitze des Feldes hielten die spurtstarken Läuferinnen das Tempo niedrig. Als sie es zwei Runden vor Schluss anzogen, konnte die Stuhrerin nicht mehr mithalten. Als Neunte in 5:05,78 Minuten verpasste Jerkovic das Finale deutlich.

Besser sah es zunächst für die 4x200-Meter-Staffel aus. Im sechsten und letzten Vorlauf stellten Stefan Schumacher (Gnarrenburg), die beiden Stuhrer Elvio Kremming und Lasse Pixberg sowie Tim Gutzeit (Oldenburg) in 1:32,54 Minuten eine neue Bestzeit auf – trotz Problemen beim letzten Wechsel. „Lasse konnte den Staffelstab nur noch mit einem Hechtsprung an Tim übergeben“, berichtet Buchwald. Mit der siebtbesten Zeit trat das Quartett im B-Finale an. Und auch hier lief es erst mal gut, bis zum letzten Wechsel: „Elvio hat das Quartett auf den dritten Platz gebracht. Lasse ist mit aller Kraft in die Kurve gestürmt. Vor dem Wechsel auf Tim hatte er also alle Energie verpulvert. Das hat Tim nicht realisiert. Er ist losgestürmt, und Lasse hat ihn nicht mehr erreicht.“ Wie bei den Landesmeisterschaften hieß es für das Team also „DNF“. Ein schwacher Trost war dabei der Umstand, dass fast die Hälfte aller Staffel-Teams disqualifiziert wurden beziehungsweise aufgegeben hatten.

Da alle vier Läufer dem Jahrgang 2002 angehören, kann das Quartett im kommenden Jahr erneut in der gleichen Klasse starten. Zunächst richtet sich der Blick von Buchwald allerdings auf die kommende Freiluftsaison: „Für Ende April ist der erste Test über 4x100 Meter in Verden geplant.“  el

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