Nach Zusammenstoß im Wassergraben noch Platz sieben

DM der Jugend: Jerkovic läuft Finale mit nur einem Schuh

Trostpreis Niedersachsen-Rekord: Elvio Kremming (li.) und Lasse Pixberg haben mit der 4x100-Meter-Staffel zwar eine neue Bestzeit aufgestellt, doch im Finale gepatzt.
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Trostpreis Niedersachsen-Rekord: Elvio Kremming (li.) und Lasse Pixberg haben mit der 4x100-Meter-Staffel zwar eine neue Bestzeit aufgestellt, doch im Finale gepatzt.

Ulm – Licht und Schatten haben die Leichtathleten des LC Hansa Stuhr bei den Deutschen Meisterschaften der U 18 und U 20, die am Wochenende im baden-württembergischen Ulm ausgetragen worden waren, erlebt.

Während die 4x100-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Hansa-Ettenbüttel-Oldenburg, zu der auch die beiden Stuhrer Lasse Pixberg und Elvio Kremming gehören, im Vorlauf einen neuen niedersächsischen Rekord (41,94 Sekunden) aufgestellt hatten, endete der Endlauf laut ihrem Trainer Berthold Buchwald in einem Debakel: „Der Wechsel von Lasse Pixberg auf Elvio Kremming war gut. Elvio zog kraftvoll durch und übergab den Stab an Jeron Serbin. Jeron bekam ihn aber nicht zu fassen, sodass er scheppernd auf die Tartanbahn fiel.“ Damit war der Traum von einer Medaille ausgeträumt. „Es gab untereinander aber keine Vorwürfe“, betonte Buchwald: „Das Quartett stand geschlossen zum Debakel.“

Dramatische Szenen erlebte aber nicht nur die Staffel. Auch Lea Jerkovic, die ebenfalls für den LC Hansa Stuhr aktiv ist, musste bei ihrem 2000-Meter-Hindernislauf der weiblichen U 20 bittere Rückschläge verkraften. „Ich hatte Lea einen flotten Beginn empfohlen, an den sie sich auch hielt“, erinnert sich Buchwald. 

Dramatische Szenen erlebte Lea Jerkovic (Mitte) beim 2000-Meter-Hindernislauf. Am Ende reichte es aber zumindest noch für Platz sieben.

Doch beim zweiten Überqueren des Wassergrabens geschah auf einmal das Unglück. „Die hinter ihr liegende Läuferin trat im Wassergraben ausgerechnet auf Leas Hacken, sodass sich ihr Laufschuh gelöst hatte und im Wasser versank“, berichtete ihr Trainer. Mit unglaublicher Reaktion spielte Jerkovic ihr Möglichkeiten durch: Schuh suchen, anziehen und wieder hinterherherlaufen; Aufgeben oder mit nur einem Schuh weiterlaufen. „Lea entschied sich dann für die dritte Lösung“, so Buchwald: „Mit ungeheurem Willen kam sie in dem Klassefeld noch als Siebte ins Ziel – einfach nur unglaublich. Dieser Auftritt lässt das Potenzial erkennen, das in ihr steckt.“

Dagegen hat Kremming sein Potenzial nur bedingt ausgeschöpft. Der Hansa-Sprinter enttäuschte im 100-Meter-Vorlauf. „Trotz guter Bedingungen verlief der Wettkampf nicht nach seinen Vorstellungen“, befand Buchwald. Am Ende standen 11,30 Sekunden auf der Anzeigetafel. Somit war bereits im Vorlauf Schluss für Kremming. In der Gesamtwertung landete der Athlet nur auf dem 34. von insgesamt 49 Plätzen.

Auch das 200-Meter-Rennen verlief für Sprinter Kremming nicht wirklich besser. Die erzielten 22,96 Sekunden reichten in der Gesamtabrechnung nur für den 33. von 52 möglichen Rängen.

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