Diepholzer Zweitliga-Squasher ein verschworenes Team / Jensen zieht die Fäden

Start-Nr. 42: Jensen: „Der Zusammenhalt ist das A und O“

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Die Squasher des 1. SC Diepholz spielen seit Jahren eine gute Rolle in der 2. Bundesliga. Das ist die aktuelle Mannschaft (hintere Reihe v. l.): Vorsitzender Andreas Härtel, Luis das Neves, Dylan Bennett, Dennis Jensen, Dirk Heemann, Martin Tonn, Carsten Kühling-Sawicki, Co-Trainer Rainer Tidigk und vorn (v. l.): Julian Söhnchen, Dirk Scheele und Betreuer Frank Potyka. ·

Diepholz - Seit Jahren sind die Squasher des 1. SC Diep holz das Aushängeschild der Stadt Diepholz, spielen bereits die siebte Saison in Folge in der zweiten Herren-Bundesliga Nord. In der Serie 2012/2013 belegten sie den vierten Tabellenplatz, wurden außerdem niedersächsischer Mannschaftsmeister und gewannen in Gehrde ein internationales Squash-Festival (niedersächsische „Lotto-Sport-Stiftung“) um den „Barre-Cup“. Hier bezwang der 1. SC Diepholz den SC Boastars Osnabrück mit 4:2 und den Squash Lawn-Club London mit 5:1.

Die Kreisstädter verfügen in Person von Dylan Bennett an Position eins über einen Ausnahmekönner, sind ansonsten ein „verschworener Haufen“. „Der Teamgeist steht über allem“, unterstreicht Dennis Jensen, Spielertrainer beim 1. SC Diepholz. Wenn dies nicht der Fall wäre, dann würde beispielsweise Julian Söhnchen nicht die Reisestrapazen aus London auf sich nehmen. Der 32-Jährige, der seit sieben Jahren für den 1. SC Diepholz um Punkte kämpft, ist aus der Mannschaft nicht wegzudenken. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Er liebt aber auch das Umfeld“, sagt Dennis Jensen. So blieben am letzten Spieltag des Jahres alle in Bremen, ließen sich das gemeinsame Essen bei der Weihnachtsfeier nicht entgehen und gingen auch noch nach der Rückkehr in Diepholz „auf Tour“.

Julian Söhnchen gewann vergangene Spielzeit von 15 Begegnungen zehn (67 Prozent). Und in der laufenden Saison verließ der laufstarke Squasher in allen vier Partien den Court als Sieger. Seine Anreise aus London verbindet er meistens mit einem Besuch bei seinen Eltern, die in Osnabrück leben. Früher ging er für den SC Boastars Osnabrück auf Punktejagd.

Der Holländer Dylan Bennett lebt in Eindhoven, spielt im Jahr zahlreiche Turniere in der ganzen Welt. Der 29-jährige Profi, der seine vierte Saison für den 1. SC Diepholz absolviert, ist bei den Kreisstädtern die unumstrittene Nummer eins. Auch er fühlt sich bei den Diepholzern wohl. Vergangene Serie entschied der Weltklasseakteur von 16 Begegnungen zwölf für sich (75 Prozent).

Die beiden gebürtigen Diepholzer Dennis Jensen und Dirk Heemann sind ebenfalls aus der Mannschaft kaum wegzudenken. Luis das Neves, Martin Tonn, Maik Aldag, Dirk Scheele und Marco Beer vervollständigen das Team. „Der Zusammenhalt ist das A und O“, versichert der 37-jährige Spielertrainer, der gleichzeitig auch Teammanager ist.

Dennis Jensen hat beim 1. SC Diepholz alle Fäden in der Hand. „Ich bin mit viel Herzblut dabei und mache das gerne, so lange wir guten Sport anbieten“, sagt der Industrie-Fachwirt.

Derzeit liegen die heimischen Zweitliga-Squasher mit zehn Punkten auf Platz sechs, streben den Klassenverbleib an. Die beiden Aufsteiger Squash-Tigers Brüggen und der SRC Schwelm-Remscheid haben das Niveau in der zweiten Liga noch einmal angehoben. Dennoch sollte der 1. SC Diepholz, wenn er mit Dylan Bennett, Luis das Neves, Dennis Jensen und Julian Söhnchen spielt, mit dem Abstieg nichts zu tun bekommen. Das glaubt auch der Teammanager: „Mit vollem Kader muss uns erstmal einer schlagen.“

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