So wird das nichts mit dem zweiten Platz

Heiligenroder Blackout in Bledeln

Für Jens Oehlmann und den TSV Heiligenrode wird es jetzt schwer, noch Platz zwei zu belegen.
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Für Jens Oehlmann und den TSV Heiligenrode wird es jetzt schwer, noch Platz zwei zu belegen.

Heiligenrode - Völlig verpatzter Rückrundenauftakt für Tischtennis-Landesligist TSV Heiligenrode: Mit der 3:9-Niederlage beim designierten Meister TSV Algesdorf hätten Mannschaftsführer Andre Meyer und Co. sicherlich noch gut leben können – mit der 7:9-Pleite beim Abstiegskandidaten MTV Bledeln II hingegen weniger. Negative Konsequenz dieses Fehltritts: Heiligenrode musste den zweiten Platz an Ahlten abtreten, so dass die Aufstiegsrelegation wieder ernsthaft in Gefahr gerät.

TSV Algesdorf - TSV Heiligenrode 9:3: „Das hat Spaß gemacht. Wir haben uns teuer verkauft“, zog Kapitän Meyer trotz der deutlichen Abfuhr ein positives Fazit. Durchaus zu Recht, da die Gäste dem künftigen Verbandsligisten alles abverlangten und sogar eindeutig unter Wert geschlagen worden. Gerade Viktor Mittelstädt präsentierte sich in absoluter Topform und brachte den haushohen Favoriten Patrick Schöttelndreier fast zur Verzweiflung. Am Ende setzte sich Algesdorfs Nummer zwei zwar mit 11:7 im Entscheidungssatz durch, doch der moralische Sieger hieß laut Meyer ganz klar Mittelstädt: „Das war allererste Sahne von Viktor. Er hatte Schöttelndreier am Rande der Niederlage.“ Aber eben nur am Rande. So blieb es am Ende bei Heiligenroder Ehrenpunkten durch Schulz/Meyer, Andre Meyer und Stefan Schulz.

MTV Eintracht Bledeln II - TSV Heiligenrode 9:7: Nach dem vielversprechenden Rückrundenbeginn in Algesdorf fuhren die Gäste mit einem laut Meyer „richtig guten Gefühl“ nach Bledeln. Beim Underdog sollte im Normalfall eigentlich nichts anbrennen – doch was ist beim Sport schon normal? Ein 1:2-Doppelauftakt sowie eine 0:4-Bilanz im oberen Paarkreuz vielleicht schon, aber in allen übrigen Partien ging der TSV als eindeutiger Favorit an den Tisch. In der „Mitte“ auch mit Erfolg, da sich sich weder Schulz noch Meyer eine Blöße gaben. Genau wie im ersten Durchgang Jan Grashoff und Jörn Brosowsky, so dass Heiligenrode beim Stand von 7:6 einem verdienten Auswärtssieg entgegen schipperte. Zumal Brosowsky und Grashoff auch in ihren zweiten Einzeln schnell mit 2:0-Sätzen führten und die Gegner dabei komplett im Griff hatten. Doch irgendwie war beim Kreisteam an diesem Tag der Wurm drin: Erst gab Brosowsky die Partie gegen Lorenz Knopf noch aus der Hand – und wenig später scheiterte auch Grashoff noch mit 2:3 an Michael Lautensack. Anstatt mit einem zwar mühevollen – aber letztlich gerechten – 9:6 die MTV-Halle zu verlassen, musste Heiligenrode nun sogar noch um den Teilerfolg bangen. Und verpasste diesen am Ende auch tatsächlich. Obwohl Schulz/Grashoff im Match gegen Meisner/Mago durchaus ihre Chancen hatten, zog das TSV-Duo am Ende in vier Sätzen den Kürzeren. Trotz der bitteren 6:9-Pleite wollte Meyer allerdings nicht vom endgültigen Ende im Aufstiegskampf sprechen: „Wir spielen ja noch gegen Ahlten. Aber unsere Ausgangsposition ist jetzt leider schlechter. Gegen Ahlten hilft uns jetzt nur ein Sieg, wenn wir Vizemeister werden wollen.“

drö

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