Als „Zehner“ schießt Offensivmann des FC Sulingen drei Tore gegen den SCT

Jens Grunert – im Zentrum fühlt er sich pudelwohl

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Geballte Freude nach dem Abpfiff: Jens Grunert traf beim 4:1 gegen den SCT drei Mal für den FC Sulingen. ·

Twistringen - Von Arne FlüggeAls das Spiel abgepfiffen war, ballte Jens Grunert noch einmal beide Fäuste und schrie seine Freude heraus. Mit drei Toren hatte der Mittelfeldspieler von Fußball-Bezirksligist FC Sulingen den SC Twistringen fast im Alleingang besiegt. 4:1 (1:1) hieß es am Ende – und für Grunert war es „einfach nur ein geiles Gefühl, mal wieder drei Tore erzielt zu haben“.

Gelungen war dies dem 31-Jährigen schon lange nicht mehr. „Ich habe einmal vier Dinger gegen Rehburg gemacht. Aber das ist schon länger her“, sagte Grunert.

Im neuen System der Sulinger mit nur einer Spitze fand sich der Offensivmann lange Zeit auf der Außenposition wieder. „Es war nicht so einfach, sich da reinzufinden“, meint Grunert, der in der vergangenen Saison zumeist noch zweite Spitze neben Svend Kafemann gespielt hatte. „Ich spiele lieber zentral, jetzt musste ich häufig auf die Seite ausweichen. Und wenn du da festklebst, kannst du dich nicht so einbringen, deine Torgefährlichkeit nicht so ausspielen“, meinte der Fußballer: „Ich fühle mich in der Mitte einfach wohler. das ist Fakt.“

Gegen den SC Twistringen dufte er mal wieder im Zentrum spielen. „Endlich wieder auf der 10. Ich denke, man hat gesehen, dass es mir Spaß gemacht hat, und dass ich sehr viel Spielfreude gehabt habe“, strahlte Grunert, den sie wie seinen großen Bruder Lars in Sulingen nur „Schoko“ rufen.

Die angesprochene Spielfreude – in der 21. Minute war sie zu sehen gewesen, als Grunert gleich drei Twistringer austanzte und dann mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:0 cool vollstreckte. Seinem Treffer zum 2:1 (64.) ging ein toller Pass von Martin Roughley voraus, der Schlusspunkt zum 4:1-Endstand war eine Koproduktion zwischen Grunert und dem eingewechselten Stefan Rosenthal. Jedes Mal aber entwischte Grunert seinem Gegenspieler und stand goldrichtig.

Der Dreierpack gegen Twistringen – es waren die Saisontore drei, vier und fünf für den Sulinger. „Mein Ziel ist es, am Ende im zweistelligen Bereich zu landen“, schmunzelte der 31-Jährige. Gleichwohl stellt Grunert die Mannschaft in den Vordergrund. „Der Sieg gegen Twistringen war richtungsweisend. So haben wir den Anschluss zur Spitzengruppe gehalten, obwohl wir natürlich besser Fußball spielen können“, meinte Grunert. Vor allem aber weiß er: „Es geht nur, wenn wir jedes Mal zu 100 Prozent konzentriert bei der Sache sind. Egal, wie der Gegner heißt. Wir dürfen kein Spiel zu lasch angehen oder die Zweikämpfe meiden. Das muss noch in die Köpfe rein.“

Grunert – der Psychologe? Das kommt nicht von ungefähr. Er ist als Sozialarbeiter in der Oberschule in Varrel tätig. Der Schulleiter dort heißt übrigens Torge Sprado und ist seit Saisonbeginn Trainer des Bezirksliga-Rivalen TuS Wagenfeld. „Montags morgens wird dann in der Schule erstmal ein bisschen über Fußball philosophiert. Das ist immer ganz lustig“, verriet Grunert. Besonders nach seinem Dreierpack muss es ihm gestern Morgen richtig Spaß gemacht haben, mit Sprado über Fußball zu fachsimpeln …

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