2. Bundesliga Luftpistole: SV Bassum profitiert vom Malheur der SSG Röwekamp

Jens Voß erfreut: „Unser Saisonziel haben wir erreicht“

Bassum - Zum Abschluss gab’s eine 5:0-Wertung, dabei ging’s beim letzten Ligawettkampf des SV Bassum von 1848 mit der Luftpistole in der Zweiten Bundesliga Nord ziemlich turbulent zu.

„Unser Gegner hatte ein Problem mit seiner Nummer eins“, berichtete Bassums Sportleiter Jens Voß und ergänzte: „Der Italiener Paolo Righi wurde von der SSG Röwekamp als Stammschütze benannt, damit muss er mindestens einmal eingesetzt werden. Doch der Schütze war nicht vor Ort.“ Also entschloss sich die SSG Röwekamp vor heimischen Publikum mit nur vier Schützen anzutreten. „Damit hatten wir schon 5:0 gewonnen, denn wenn eine Mannschaft nicht vollständig antritt, geht die Partie automatisch verloren“, erklärte Jens Voß.

Dennoch sind die 48er mit ihrem dritten Platz zufrieden. „Unser Saisonziel haben wir erreicht“, unterstreicht Voß.

Trotzdem wollten die 48er eine gute Abschlussleistung hinlegen. „Wir wollen nicht nur am Grünen Tisch gewinnen, sondern auch nach Ergebnissen“, gab Voß die Devise an seine Mannschaft aus. Am Ende musste sich auch nur Denis Rother geschlagen geben.

Mit gewohnt gutem Ergebnis zeigte sich Peter Benne. Er wird die kommende Saison als Nummer eins für die 48er auflaufen.

„Mir fehlte der Gegner auf dem leeren Stand“, meinte Martina Schwenker,

Stefan Böhm siegt

bei seinem Debüt

die neben dem nicht angetretenen Schützen des Gastgebers stand, und „damit konnte ich nicht die ganze Zeit die nötige Spannung aufbauen.“

Bei seinem Bundesliga-Debüt punktete Stefan Böhm. „Die Probe lief ja richtig gut“, meinte Böhm nach seinem Einsatz, „aber im Wettkampf hatte ich dann doch zwischenzeitlich etwas Probleme“. Er behauptete sich als Nummer vier mit 362:361 Ringen gegen Ingrid Sommer.

Auch Gerrit Behrmann an Position fünf präsentierte sich in guter Verfassung. „Dabei taten mir vom Hallen-Fußballturnier noch alle Knochen weh“, schmunzelte Behrmann nach seinem lockeren 372:337-Erfolg über Gerd Krause.

„Wir hätten den Tabellenzweiten Röwekamp lieber in einem sportlich fairen Wettkampf geschlagen, nach den Ergebnissen hätte das wohl auch geklappt“, fasste Voß den letzten Wettkampf zusammen, „aber Röwekamp hat einen anderen Weg gewählt“. · vo

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