Stabhochsprung: 3,70 reichen zum Sieg

Jannick Voß springt zum norddeutschen Meister-Titel

Das sah klasse aus: Jannick Voß vom LC Hansa Stuhr überquerte im Stabhochsprung die Höhe von 3,70 Metern und sicherte sich bei den Norddeutschen Meisterschaften den Titel. - Foto: el

Hamburg - Bei den Norddeutschen Meisterschaften der U 20- und U 16-Jugend haben die beiden Stabhochspringer Jannick Voß (LC Hansa Stuhr) und Kim-Michelle Schwenke aus Barrien im Hamburg groß aufgetrumpft. Beide überquerten die Höhe von 3,70 Metern. Damit wurde Voß in seinem Wettbewerb der M 15 norddeutscher Jugendmeister. Schwenke (SV Werder Bremen) sicherte sich bei der weiblichen Jugend U 20 den Vizetitel.

Jannick Voß ging in Hamburg als einziger Vertreter des LC Hansa Stuhr an den Start. Auf die Meldung der Vereinskollegen Elvio Kremming und Lasse Pixberg als weitere sichere Medaillenkandidaten hatte der Verein aus Gründen einer „sorgfältig, auf lange Perspektive angelegte Trainingsplanung“, wie Abteilungsleiter Berthold Buchwald mitteilte, verzichtet. Tatsächlich stehen seinen „Jungs“ mit den Deutschen Meisterschaften im Einzel und im Mehrkampf noch zwei absolute Saisonhöhepunkte bevor.

Voß indes nutzte auf der Jahnkampfbahn seine Titelchancen. Dabei wurde er in Abwesenheit seines Trainers Martin Hillebrecht von einem Trainingskollegen betreut. Voß war als Favorit angereist, überquerte als Einziger die Höhe von 3,70 Metern, ließ anschließend 3,80 Meter aus und scheiterte danach an 3,90 Metern. Mit seiner Bestleistung von 4,01 Metern zählt Voß auch für die Jugend-DM in Bremen zu den Medaillenkandidaten. Ein neuer persönlicher Rekord gelang dem 15-Jährigen in Hamburg dafür im Diskuswurf. Mit 42,99 Metern wurde er Fünfter.

Ihren ersten Sprung über die, wie sie selbst sagt, „magischen“ vier Meter hat sich die für den SV Werder Bremen startende Kim-Michelle Schwenke nun für die kommenden Wettkämpfe aufgehoben. In Hamburg hatte sie nach längerer Verletzungspause einen guten Neustart, wobei sich noch etwas Unsicherheit bemerkbar machte: „Das Einspringen war schwierig. Immer wieder dachte ich, hoffentlich hält der Fuß.“ Nachdem 3,70 Meter geglückt waren, hob sich die 18-Jährige nach zwei Fehlversuchen über 3,80 Meter den letzten Versuch für 3,90 Meter auf, um ihre Chance auf den Titel zu wahren. Nach dem Wechsel auf einen noch ungewohnten härteren Stab scheiterte sie jedoch. Der Titel mit der Siegerhöhe von 4,00 Metern ging an Pia Kock von der Kaltenkirchener TS.

Als „mittelprächtig“ bezeichnete Klaus Lange die Bilanz für die drei gestarteten Athleten des FTSV Jahn Brinkum. Tadellos war dabei sicher die Leistung von Tim-Ole Silze. Im Weitsprung der U 20 kam der 16-Jährige als einer der jüngsten Springer bis auf zwei Zentimeter an seine Bestleistung heran und sicherte sich mit einer Weite von 6,64 Metern den sechsten Rang.

Fenja Schäfer beendete in der W 15 ihren 100-Meter-Vorlauf als Zweite in guten 13,15 Sekunden. Die Hoffnung auf eine weitere Steigerung im Zwischenlauf erfüllte sich allerdings nicht, sodass sie das Finale, für das 13,11 Sekunden nötig gewesen wären, knapp verpasste. Keinen guten Tag erwischte zudem Teamkollegin Denise Jaschinski, die über 800 Meter der W 15 in 2:44,97 Minuten weit unter ihren Möglichkeiten blieb. - el

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Österreichs ursprüngliche Alpentäler

Österreichs ursprüngliche Alpentäler

Was wir von den großen Reisenden lernen können

Was wir von den großen Reisenden lernen können

Der Millionenschlager Toyota Land Cruiser

Der Millionenschlager Toyota Land Cruiser

Heide Park Soltau nach Corona-Zwangspause wieder geöffnet

Heide Park Soltau nach Corona-Zwangspause wieder geöffnet

Meistgelesene Artikel

Helmerking macht´s erneut

Helmerking macht´s erneut

„Alle haben sich riesig gefreut“

„Alle haben sich riesig gefreut“

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Weyhe profitiert vom Abbruch in Bremen

Weyhe profitiert vom Abbruch in Bremen

Kommentare