Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz verkauft sich beim 25:38 gegen TuS N-Lübbecke teuer

Jakob Kasperlik strahlt: „Das war ein richtig geiles Spiel“

Prächtige Kulisse im Hintergrund: Da können die Nettelstedter Vuko Borozan (r.) und Christian Klimek (M.) nur noch hinterherschauen, wie Barnstorfs Kreisläufer Ulf Grädtke zum 21:31 trifft. Der Handball-Oberligist schlug sich beim 25:38 gegen den Erstligisten wacker.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Volle Halle, gute Stimmung: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz schlug sich Dienstagabend vor 450 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle wacker, unterlag in einem Freundschaftsspiel Bundesliga-Schlusslicht TuS N-Lübbecke mit 25:38 (13:19).

„Die Zuschauer haben ein schnelles und rassiges Spiel gesehen. Wir haben uns über weite Strecken gut präsentiert. Kompliment an meine Mannschaft, sie hat prima gekämpft und versucht, das Tempo mitzugehen“, sagte Barnstorfs Trainer Dag Rieken, zumal der 46-Jährige auf die Leistungsträger Tobias Meyer, Andrius Gervé (beide krank) und Laurynas Palevicius (Heimaturlaub in Litauen) verzichten musste.

Schrieb nach der Partie fleißig Autogramme: Nationalspieler und Europameister Niclas Pieczkowski vom TuS N-Lübbecke.

Beim Tabellenzweiten machten zwei Akteure auf sich aufmerksam. Rückraumakteur Kamil Chylinski gelangen immerhin sieben Tore. „Mir hat´s Spaß gemacht, ich bin mit meiner Leistung zufrieden. So groß war der Unterschied auch nicht. Wir haben gut gekämpft und alles gegeben“, unterstrich der Pole. HSG-Torhüter Jakob Kasperlik wehrte in der zweiten Halbzeit nicht nur Siebenmeter vom holländischen Nationalspieler Tim Remer (6/1) und Jens Bechtloff (2) ab, sondern hielt auch noch mit einem Reflex einen Ball von Ramon Tauabo (2). Der 22-Jährige strahlte nach der Begegnung: „Das war ein richtig geiles Spiel, mir hat´s Spaß bereitet. Wir haben uns richtig gut verkauft.“

„Was wir wollten, haben wir erreicht. Wir wollten endlich einmal wieder unter Wettkampfbedingungen trainieren. Die Partie hat gegen einen guten Gegner Spaß gemacht. Qualitativ war das Spiel von uns aber nicht so hoch, da können wir besser spielen“, urteilte Goran Perkovac, Coach beim TuS N-Lübbecke. Das sah sein Co-Trainer Hans-Georg („Schorse“) Borgmann genauso: „Das war von uns nicht so gut, wir haben einfach zu viele Fehler gemacht.“

Der Erstligist, der ohne Linkshänder Gabor Langhans (gestern am Knie operiert) antrat, kam in der Anfangsphase zu einfachen Treffern, vor allem Linksaußen Tim Remer setzte Akzente. Mit seiner fünften „Bude“ sorgte er für eine 8:4-Führung (12.), die die Gäste auf 16:8 (21.) ausbauten. Der Litauer Arunas Srederis (4) verkürzte zum 10:16 (23.). An diesem Sechs-Tore-Rückstand änderte sich bis zur Pause nichts.

Nach dem Wechsel lag dieHeimmannschaft beim 14:24 (35.) erstmals mit zehn Treffern zurück. Anschließend hatte Keeper Jakob Kasperlik seinen Auftritt, parierte mehrere Bälle. In einer guten Phase kämpften sich die Barnstorfer nach Toren von Chylinski, Srederis, Finn Richter (2) und Bastian Carsten-Frerichs auf 20:25 (42.) heran. Danach zogen die Nettelstedter mit Europameister Niclas Pieczkowski (2) wieder die Zügel an, warfen sechs Treffer in Folge und setzten sich auf 31:20 (49.) ab. In der Schlussphase wirkte bei ihnen nach längerer Verletzungspause Vuko Borozan wieder mit: Der wurfstarke Rückraumakteur steuerte noch vier Tore zum standesgemäßen 38:25-Erfolg bei.

Rieken hatte vom Bundesligisten mehr erwartet: „Spielerisch war das zu wenig.“

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