Jahn Brinkum verliert 29:40 bei HSG Varel II

Doppelter Einbruch knallhart bestraft

Brinkum - Es war ein Spiel, das der FTSV Jahn Brinkum nie und nimmer hätte verlieren müssen – schon gar nicht in dieser Höhe. Doch am Ende wurde der Handball-Verbandsligist für einige lethargische Minuten knallhart bestraft, unterlag am Samstag bei der HSG Varel-Friesland II deutlich mit 29:40 (16:18). „Wir haben während des Spiels zwei Mal aufgehört, Handball zu spielen“, seufzte Brinkums Trainer Sven Engelmann, „außerdem hätten wir in der Abwehr wesentlich sicherer stehen müssen.“

In einem sehr schnellen Spiel blieb es bis zur zehnten Minute (6:6) noch ausgeglichen, ehe Robert Gums zum 7:6 die erste Brinkumer Führung herauswarf (11.), die von den Gästen dann auf 13:10 (19.) ausgebaut wurde. Alles lief nach Plan, „doch dann hören wir einfach auf“, bemängelte Engelmann. Varel nutzte das aus, glich in der 25. Minute erstmals wieder aus (15:15) und warf kurz vor dem Seitenwechsel noch zwei Tore zur 18:16-Pausenführung.

Vielleicht hatte der Brinkumer Einbruch auch mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Tim Kieselhorst zu tun, der bis zur 20. Minute ein gutes Spiel gemacht und einfache Tore geworfen hatte, dann aber mit Wadenproblemen aufhören musste. Dennoch versuchten sich die Brinkumer nach dem Wechsel noch einmal heranzukämpfen, doch ein erneuter fünfminütiger Tiefschlaf, bei dem den Gästen kein Tor mehr gelang, brachte das Engelmann-Team endgültig auf die Verliererstraße. Beim 20:25 aus Brinkumer Sicht (40.) war die Partie dann gelaufen, zumal Varel seinen Vorsprung „kontinuierlich ausbaute und wir das über uns haben ergehen lassen“, monierte Engelmann.

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