Verbandsligist erwartet morgen TSV Daverden / Engelmann erwartet Trotzreaktion

Jahn Brinkum sinnt auf Revanche

Kreis-Diepholz - BRINKUM (ahe) · So spricht ein Optimist: „Die Hinrunde ist abgeschlossen. Unser größtes Problem, die fehlende Konstanz, wollen wir jetzt abhaken.“ Sie sind leicht gesagt, die Worte von Sven Engelmann.

Ob sich die Handballer von Verbandsligist FTSV Jahn Brinkum damit gegen den TSV Daverden leicht tun werden, wird sich morgen ab 16.30 Uhr in der KGS-Halle herausstellen. Dort bekommt das Engelmann-Team die Chance, Revanche für die ärgerliche und gerade vier Wochen zurückliegende 32:33-Auswärtspleite zu nehmen.

„Geistig frischer“ sei der Gegner im letzten Spiel des vergangenen Jahres gewesen, meint Engelmann. Da sich diese Frische bei den Brinkumern auch in 2011 noch nicht eingestellt hatte, ließen sie gegen den TuS Haren noch ein enttäuschendes 36:39 folgen und rutschten auf den vierten Platz ab.

„Die Abwehrarbeit muss besser sein, und vorne müssen wir konzentrierter spielen, ohne jedoch den Abschluss zu früh zu suchen“, hofft der Jahn-Coach darauf, dass seine Mannen zum Rückrundenstart die Kurve bekommen. Er gibt zwar zu, dass die zwei Pleiten Spuren hinterlassen hätten, „aber keine Spuren der Unsicherheit. Wir wissen, was wir können, haben ja auch in beiden Partien über 30 Tore geworfen.“ Die besorgte in erster Linie Ralf Warfelmann (zwölf Treffer in Haren), dem eine komplizierte Fußverletzung allerdings nach wie vor Probleme beim Absprung bereitet. Doch der Rückraummann kann spielen. „Und außerdem“, gibt

▪ Florian Peters

▪ rückt in den Kader

sich Engelmann entspannt, „ist Matthias Schneider auch zu solchen Leistungen fähig.“ Dessen Bruder Christoph ist beruflich gebunden und wird auf der Position des Linksaußen durch Maik Bhola ersetzt. Da Dennis Brüggemann zudem noch zwei bis drei Wochen an seinem Fußbruch laborieren wird, rückt Florian Peters, Leistungsträger der zweiten Mannschaft, in den Kader von Engelmann, der mit einer „Trotzreaktion“ rechnet: „Es muss jetzt ein Ruck durch das Team gehen.“

Und das gar nicht so sehr, um den Aufstieg ins Visier zu nehmen (Engelmann: „Wir müssen nicht hoch“), sondern die Saison wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Wenn es nach dem Jahn-Coach geht, könnte der TSV Daverden da gerne mithelfen: „Da wir so freundlich waren, die Punkte bei ihnen zu lassen, können sie es jetzt ruhig genau so machen.“ Es könnte der Beginn einer konstanten Rückrunde sein.

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