TSV Wetschen reist als Außenseiter zum Primus Heesseler SV / Heyer vom Gegner beeindruckt

Ihnken und Grube fehlen weiterhin

Auch Wetschens Außenverteidiger Marcel Heyer soll sich am linken Flügel morgen etwas zutrauen. - Foto: Borchardt

Wetschen - 1:4 in Steimbke und 1:3 gegen Oberliga-Absteiger VfL Bückeburg: Die Landesliga-Fußballer des TSV Wetschen haben trotz der beiden Auftaktniederlagen nicht enttäuscht. Eines fällt aber dennoch auf: Der verletzte Torjäger Oliver Ihnken (Muskelfaserriss im Oberschenkel) fehlt an allen Ecken und Enden. In Defensivmann Tobias Grube fällt einer weiterer Leistungsträger mit der gleichen Verletzung aus. Beide absolvieren derzeit ein leichtes Lauftraining, aber morgen (Anstoß 15 Uhr) in der Partie beim Spitzenreiter Heesseler SV pausieren sie weiterhin. „Wir haben die Außenseiterrolle, aber ich sehe uns nicht ganz chancenlos“, unterstreicht Wetschens Trainer Frank Heyer.

Der 46-Jährige hatte den heimstarken Heesseler SV beim 3:0 gegen den SV Bavenstedt beobachtet und zeigte sich beeindruckt: „Das ist eine Spitzenmannschaft, die gut geordnet ist. Da dürfen wir uns nicht allzu viele Fehler erlauben.“ Positiv aufgefallen sind ihm zwei Akteure. Der körperlich starke Innenverteidiger Mark Wielitzka taucht gern bei Standardsituationen vorn mit auf. Der Kapitän erzielte den Führungstreffer. Im Angriff geht vom groß gewachsenen Patrick Schuder Gefahr aus, zumal er laut Heyer „viel in Bewegung“ ist. Auch dieser Stürmer trug sich in die Torschützenliste ein. Und im Mittelfeld sind Jannis Iwan und Jan-Henrik Matthes zu beachten.

Der Tabellenletzte kann wieder auf Hendrik Rahe zurückgreifen. Noch unklar ist, ob Mittelfeldakteur Erdal Ölge (Oberschenkelprobleme) mitwirken kann. Frank Heyer hält am 4-4-2-System fest, lässt Nils Unger und Cristian Bauer-Nasui stürmen. Auch die Vierer-Abwehrkette mit den Innenverteidigern Marwin Meyer und Dino Maieli bleibt so. Die Außenbahnen nehmen Marcel Heyer (links) und Dominic Becker ein. Auf den Sechser-Positionen genießen erneut Lars Schulze und Lukas Heyer das Vertrauen. Bei den zwei anderen freien Mittelfeldplätzen gibt’s mehrere Optionen.

Die Gäste wollen über die Außenpositionen angreifen, denn da sind die Gastgeber verwundbar. „Wir müssen sicher spielen und dürfen uns keine Konter einfangen“, weiß der TSV-Coach. - mbo

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