Serienbrecher Drochtersen in Rehden

„Ich muss nicht extra warnen“

Christian Hegerfeld (Bild) entwickelt sich laut Rehden-Trainer Uwe Brunn „außerordentlich gut weiter“.

Kreis-Diepholz - REHDEN (mr) · Am 31. Oktober 2010 endete für den BSV Rehden eine Serie von fünf ungeschlagenen Spielen hintereinander. Die SV Drochtersen/Assel hatte den Erfolgszug mit 1:0 gestoppt. Morgen (16.00 Uhr) droht eine ähnliche Gefahr. Der BSV hat in der Fußball-Oberliga wieder eine sehr gute Phase – und wieder heißt der Gegner Drochtersen.

Doch Rehdens Trainer Uwe Brunn gibt nicht viel auf solche Statistiken: „Von Serien halte ich nichts. Und ich muss nicht extra warnen, weil Drochtersen kommt.“

Sechs Mal in Folge hat der BSV nun nicht verloren, in dieser Phase vier Siege und zwei Unentschieden geholt. Eine Pleite gab’s zuletzt am 6. März in Hildesheim (0:1). Noch besser sieht es in der Heimbilanz aus: In den Waldsportstätten sind die Rehdener seit dem 12. Februar (0:1 gegen Meppen) unbesiegt. „Wir sind extrem heimstark“, betont Brunn, dem die letzten Wochen insgesamt gefallen haben: „Wir sind in einer guten Verfassung und in einer guten Situation.“ Rehden hat sich bis auf Platz fünf vorgearbeitet – und mit inzwischen 46 Punkten fast doppelt so viele wie Gegner Drochtersen (26), der als Tabellen-15. in akuter Abstiegsgefahr schwebt.

Was die Laune beim BSV allerdings ein wenig trübt, ist die angespannte Personallage. „In der Winterpause hatte ich noch 20 Spieler im Kader“, erinnert sich Brunn.

▪ Sonderlob für

▪ Hegerfeld

Dann folgten die schweren Knieverletzungen von Sebastian Lodter, Sören Sandmann und Artur Zimmermann – für alle Drei ist die Saison vorzeitig beendet. Hinzu kommt die Sperre von Jannik Schilling, der sich beim Auftritt der „Zweiten“ gegen Rehburg vor knapp zwei Wochen die Rote Karte eingehandelt hatte. Und auch Lars Schiersand (privat verhindert) wird morgen fehlen. „15 Mann sind also noch übrig – das ist natürlich eigentlich zu dünn“, urteilt Brunn, „aber ich will mich nicht beklagen. Diejenigen, die ich zur Verfügung habe, haben es zuletzt alle gut gemacht – sei es ein Mehmet Koc, ein Erdal Ölge, ein Sergej Dikhtiar oder ein Johan Kschuev.“

Alle Rehdener können laut Coach Brunn mit starken Leistungen „zeigen, wie hoch die Wertschätzung seitens des Vereins sein muss – auch, was die neue Saison angeht.“

Ordentlich Eigenwerbung betreibt derzeit vor allem Christian Hegerfeld. „Er entwickelt sich außerordentlich gut weiter. Es freut mich, das zu sehen“, sagt Brunn. Beim 2:0 in Osterholz-Scharmbeck lief der sonst eher offensivere 21-Jährige vergangenes Wochenende als Linksverteidiger auf – und sein Trainer lobt: „Auch das hat er taktisch gut gemacht.“

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