ZOLLSTOCK-GESPRÄCH Patrick Damaschun will zudem sieben Kilometer am Stück schaffen

„Ich habe den grünen Daumen entdeckt“

Hatten beim „Zollstock-Gespräch“ durchaus Spaß und schwelgten in Erinnerungen: Kreiszeitungs-Redakteur Gerd Töbelmann (re.) und Patrick Damaschun. Vor vielen, vielen Jahren kreuzten beide sogar bei einem richtigen Tischtennis-Match die Klingen. Foto: krüger

Syke - Von Gerd Töbelmann. Alles, was mit dem Ball zu tun hat, ist Patrick Damaschun nun wirklich nicht fremd. Als feiner Fußball-Techniker war er beim TuS Syke oder auch beim TSV Melchiorshausen stets eine Stütze der Mannschaft. Aber auch mit dem weitaus kleineren Sportgerät konnte und kann der mittlerweile 43-Jährige sehr gut umgehen. Mit dem TSV Barrien wurde er Meister der 1. Tischtennis-Bezirksklasse, und mit dem MTV Bücken spielte er bis zum „Corona-Abbruch“ sogar in der Bezirksoberliga. In unserer Reihe der „Zollstock-Gespräche“ sagt der zweifache Familienvater auch, dass die Kinder momentan ganz besonders unter den Kontaktbeschränkungen leiden.

1. Was nervt am meisten an diesen Tagen?

Die Kinder haben meiner meiner nach die Hauptlast zu tragen, weil ihnen wichtige Kontakte fehlen. Ich selbst würde auch mal wieder richtig Tischtennis spielen. Aber leider sind die Hallen dicht.

2. Gibt es etwas, dass Sie derzeit auch angenehm finden?

Da fällt mir absolut nichts ein. Höchstens die Tatsache, dass ich jetzt etwas mehr mit dem Fahrrad unterwegs bin.

3. Was für versteckte Talente haben Sie an sich entdeckt?

Ich habe unser Badezimmer renoviert und wusste gar nicht, dass ich handwerkliche Talente besitze. Und im Garten habe ich bei mir den grünen Daumen entdeckt. Der Garten ist wie geleckt.

4. Was ist momentan sportlich die größte Herausforderung?

Mal sieben Kilometer am Stück zu laufen. Momentan schaffe ich das nur in Intervallen. Aber irgendwann will ich auch mal ohne Pause durchkommen.

5. Was sind Ihre Tipps, um trotz Kontaktverbots fit zu bleiben?

Irgendwie sollte sich jeder fit halten, um zum Beispiel das Immunsystem zu stärken. Da reicht es auch schon, wenn man mal nur spazieren geht.

6. Buch, Serie oder Film – was bevorzugen Sie? Und was haben Sie zuletzt gelesen oder geschaut?

Zuletzt habe ich das Buch „Die Pest“ von Albert Camus gelsen . . .

7. Was für eine Maske tragen Sie, und wer hat sie genäht?

Ich habe drei verschiedene Stoffmasken. Die hat alle meine Mutter genäht.

8. Mit wem würden Sie aktuell am wenigsten tauschen wollen?

Ganz klar mit den Pflegern in Altenheimen und Krankenhäusern. Die machen wirklich unter verschärften Bedingungen einen tollen Job.

9. Wie groß ist die Lust auf Normalität?

Riesig! Gerade im Hinblick auf die Kinder, die besonders von den Kontaktbeschränkungen betroffen sind.

10. Wenn morgen alles wie vorher wäre: Was würden Sie als Erstes machen?

Ich würde mir mit meiner Familie einen richtig schönen Tag machen und mir gerne mal wieder Korbballspiele meiner Töchter anschauen.

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