1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Kreis Diepholz

Löwen suchen Killerinstinkt

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Daniel Wiechert

Kommentare

Ein verstärktes Wurftraining stand zuletzt bei den Hunte-Aue Löwen um Jan Linné an.
Ein verstärktes Wurftraining stand zuletzt bei den Hunte-Aue Löwen um Jan Linné an. © Töbelmann

Die Woche der Wahrheit läuft für die HSG Hunte-Aue Löwen. Nach der Niederlage gegen Rotenburg empfängt das Handball-Team von Trainer Heiner Thiemann nun am Mittwoch Achim/Baden, ehe es am Wochenende zum Oberliga-Schlusslicht nach Sandkrug geht: „Wir müssen gewinnen“, fordert der Coach.

Barnstorf/Diepholz – Bloß nicht ins Denken kommen. So lautet derzeit die Strategie beim abstiegsgefährdeten Handball-Oberligisten HSG Hunte-Aue Löwen. „Es ist wichtig, dass wir uns Automatismen erarbeiten“, sagt Trainer Heiner Thiemann und meint damit vor allem das Angriffsspiel. Noch konkreter: den Torabschluss. Bis zum Verrecken sei dieser in den vergangenen Trainingseinheiten geübt worden. Am Mittwochabend (20.30 Uhr) wird sich zeigen, ob es geholfen hat. Dann kommt die SG Achim/Baden in die Diepholzer Mühlenkamphalle.

„Das Thema ist ausgeräumt“

Für die Löwen wird es bereits das siebte Spiel im März sein – ein Pensum, das schlaucht. Yury Pishchukhin (Wadenblessur), Stefan Beljic (Leistenprobleme), Max Wiese (krank) und Torwart Peter Kowalski (Saisonaus nach Muskelbündelriss) sind nicht dabei, andere wackeln noch. Und dann hatte zuletzt auch noch der Ur-Diepholzer Cedric Quader Rot gesehen, als sich der Kreisläufer von Rotenburgs Linnksaußen Lukas Misere provozieren ließ und diesem dann einen mitgegeben hatte.

„Das darf natürlich nicht passieren“, sagt Thiemann: „Wir haben teamintern drüber gesprochen und das Thema ausgeräumt.“ Insgesamt seien die personellen Voraussetzungen „nicht günstig“.

Löwen müssen ein Muster abstellen

Gerade zwischen den Pfosten hat der Löwen-Coach aber in Person von Frederik Hohnstedt und Donatas Biras weiterhin starke Optionen. Beim lange verletzten Biras erkennt Thiemann „einen Formanstieg“. Schon bei der jüngsten 29:34-Niederlage in Rotenburg hatte der Litauer die Löwen lange im Spiel gehalten. Da die HSG am Ende dennoch leer ausging, steht sie am Mittwoch und am Samstagabend beim Liga-Schlusslicht TSG Hatten-Sandkrug noch mehr unter Zugzwang. „Wir müssen gewinnen“, betont der Trainer.

Mit einem Sieg würde sein Team bis auf einen Zähler an die SG Achim/Baden heranrücken, die allerdings drei Spiele weniger als die Löwen absolviert hat. Dafür gilt es, ein Muster dieser Saison abzustellen. „Wir kommen schlecht aus den Startlöchern, laufen dann einem Rückstand hinterher, kommen aber wieder heran und machen dann einfache Fehler, die uns wieder Kopf und Kragen kosten“, beschreibt Thiemann die Misere.

Sein Gegenüber erwartet durchaus aggressive Gastgeber. „Sie werden versuchen, uns in die Zweikämpfe zu locken, um den Rhythmus zu stören. Da sollten wir den Ball laufen lassen“, fordert Tobias Naumann, der auch mit personellen Problemen zu kämpfen hat. Steffen Fastenau und Tobias Freese (elffacher Torschütze beim 39:27 im Hinspiel) sind beruflich verhindert. Darüber hinaus dürfte auch der kranke Malte Meyer fehlen.  

Auch interessant

Kommentare