26:26 in Beckdorf

Hunte-Aue Löwen senden Lebenszeichen

Auch dank Yury Pishchukhin stellten die Hunte-Aue Löwen beim SV Beckdorf eine aggressive Deckung.
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Auch dank Yury Pishchukhin stellten die Hunte-Aue Löwen beim SV Beckdorf eine aggressive Deckung.

Wiedergutmachung geglückt: Nach dem Debakel gegen den HC Bremen zeigen sich die Hunte-Aue Löwen im Oberliga-Auswärtsspiel in Beckdorf kämpferisch. Das Handball-Team von Trainer Heiner Thiemann holte einen Punkt, mit dem nicht unbedingt zu rechnen gewesen war.

Beckdorf – Nach sechs Spieltagen kommt die Handball-Oberliga für Heiner Thiemann manchmal als „Buch mit sieben Siegeln“ daher. In der Vorwoche hatte seine HSG Hunte-Aue Löwen gegen den HC Bremen (14:25) noch eine „richtige Ladung“ bekommen. Gegen jene Bremer also, die zuvor beim 23:29 gegen den SV Beckdorf chancenlos gewesen waren. Das verhieß für die Auswärtsfahrt der Löwen nach Beckdorf nichts Gutes.

Doch sie machten am Samstagabend Beute – 26:26 (11:10). Diese Liga bleibt wahrlich ein Rätsel.

„Wir haben uns nie abschütteln lassen“

„Mit diesem Punkt haben wir nicht unbedingt gerechnet“, gab Thiemann zu: „Aber wir hatten uns Gedanken gemacht – wussten, was auf uns zukommt.“ Gerade die variable Offensive der Gastgeber hatten die Löwen gut in den Griff bekommen. Thiemann sprach von einer „voll befriedigenden Abwehrleistung“. Auch der junge HSG-Torwart Peter Kowalski behielt in dem „echten Gefecht“ (Thiemann) die Nerven.

Die Löwen hatten ganz gut in die Partie hineingefunden. Die „Torschuss-Panik“ aus der Vorwoche hatten die Gäste scheinbar in den Griff bekommen. Zwar führte der SVB, der seine vorherigen beiden Heimspiele gewonnen hatte, in der Anfangsphase zumeist mit ein oder zwei Toren, „doch wir haben uns nie abschütteln lassen“, betonte der HSG-Coach. Im Gegenteil: Drei Minuten vor der Pause glich Marko Pernar mit verwandeltem Siebenmeter zum 10:10 aus, ehe Jan Linne die erste Löwen-Führung gelang. Mit dieser ging es dann in die Halbzeit.

Quader in der Schlussphase mit wichtigen Toren

Auch nach Wiederbeginn blieb es eine Partie auf absoluter Augenhöhe. Die Führungen wechselten, absetzen konnte sich jedoch keine Mannschaft. In der Crunchtime ging dann Cedric Quader vorweg. Der Kapitän erzielte vier der letzten sechs Löwen-Treffer. Die besten Torschützen der Gäste waren Marko Pernar (8/5) und Jan Linne (7). Thiemann lobte Pernar zudem als Spieler, der „gut die Fäden gezogen hat“. In der Abwehrarbeit hatte sich besonders Yury Pishchukhin hervorgetan.

Insgesamt sei es wichtig gewesen, dass die Mannschaft nach der „ganz armseligen Leistung“ gegen den HC Bremen nun eine Reaktion gezeigt habe, betonte Thiemann: „Diese Leistung müssen wir nun konservieren.“ Wenngleich gerade in der Offensive noch Steigerungsbedarf bestehe: „Zu großen Teilen war es zwar diszipliniert und geduldig. Dennoch sind wir mit klaren Torchancen noch zu leichtsinnig umgegangen.“

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