Werders Tischtennis-Profis sammeln Turnier-Erfahrungen

Hunor Szöcs tankt Selbstbewusstsein in Doha

Kirill Gerassimenko
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Kirill Gerassimenko

Bremen – Alle vier Spieler des Tischtennis-Bundesligisten SV Werder Bremen waren bei den beiden jüngsten Contender-Turnieren in Doha im Einsatz – und das Quartett enttäuschte dabei keinesfalls. Im Gegenteil: Angesichts der gezeigten Leistungen dürfen die Hanseaten dem Saisonfinale am Montag, 22. März, um 19.00 Uhr daheim gegen den Tabellenvorletzten TTC Zugbrücke Grenzau recht gelassen entgegensehen.

Hier das Abschneiden der Werderaner im Überblick:

2:3 - Falck scheitert an Ovtcharov

Mattias Falck: Gerade beim ersten Turnier überzeugte der amtierende Vizeweltmeister auf ganzer Linie. Erstmals seit längerer Zeit bezwang Bremens Nummer eins auf dem Weg ins Viertelfinale seinen schwedischen Nationalmannschaftskollegen Kristian Karlsson und scheiterte in der Runde der letzten Acht nur hauchdünn mit 2:3 am späteren Sieger Dimitrij Ovtcharov. Etwas schlechter lief es für Falck dann beim mit 400 000 Dollar datierten Star-Contender, wo er in der Runde der letzten 32 gegen den WM-Dritten An Jae-hyun aus Südkorea unterlag.

Trotzdem konnte sich der Auftritt des Skandinaviers durchaus sehen lassen, wenngleich SVW-Teammanager Sascha Greber feststellte: „Mattias wollte wohl noch einen Tick mehr. Zumindest ein Halbfinaleinzug war vorher schon sein Ziel.“

Gerassimenko verpasst die Sensation

Kirill Gerassimenko: Der Werder-Kasache ließ insbesondere beim zweiten Turnier aufhorchen. Nach einem überzeugenden Triumph über den Ex-Bremer Omar Assar/Ägypten hatte Gerassimenko den Weltklasse-Taiwanese Lin Yun-ju fast schon am Boden, konnte aber zwei Matchbälle nicht nutzen und musste so die Segel streichen. Sehr zur Enttäuschung von Greber: „Kirill hatte die Sensation auf dem Schläger. Wirklich bitter für ihn.“

Hunor Szöcs: Der Rumäne polierte in Doha ordentlich sein Selbstbewusstsein auf. Noch nicht beim Auftakt-Turnier, wohl aber beim Star-Condender. Mit starken Leistungen schaffte er den Sprung ins Hauptfeld und eliminierte dabei auch höher eingeschätzte Spieler wie den ehemaligen Werderaner Paul Drinkhall/England. Entsprechend positiv fiel das Fazit von Greber aus: „Das war richtig, richtig stark von Hunor. Doha hat ihm gut getan.“

Marcelo Aguirre: Auch Bremens Nummer vier verzeichnete einige gute Resultate. So schlug er im ersten Contender den exzellenten Schweden Anders Lind, ehe es gegen Top-Ten-Spieler Tiago Apolonia/Portugal nichts zu holen gab. Ähnlich wie beim zweiten Auftritt gegen den schwedischen Shootingstar Anton Källberg. Trotzdem wirkte Greber nicht unzufrieden: „Marcelo hat wie der Rest des Teams gute Leistungen abgeliefert. Insgesamt waren das aus Werder-Sicht zwei prima Turniere.“  

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