Werders Rumäne gewinnt Einzel und Doppel beim 3:2 / Falck ohne Punkt

Hunor Szöcs in absoluter Topform

Berechtigter Jubel: Hunor Szöcs war an zwei von drei Werder-Punkten beteiligt. Foto: imago images / Eibner

Neu-Ulm – Drittes Saisonspiel, dritter Sieg – der SV Werder Bremen eilt momentan in der Bundesliga von Erfolg zu Erfolg: Auch beim Aufsteiger TTC Neu-Ulm ließen sich die Hanseaten nicht in die Suppe spucken und erzwangen ein harterkämpftes 3:2. Natürlich sehr zur Freude des SVW-Teammanagers Sascha Greber: „Das war wieder eine richtig gute Mannschaftsleistung von uns. 6:0-Punkte zum Start sind natürlich super. Darauf können wir erst mal aufbauen.“

Besonders erfreulich aus Sicht der Gäste: Sie gewannen die Partie ohne einen Zähler ihrer neuen Nummer eins Mattias Falck. Der amtierende Vize-Weltmeister agierte im neuen Dress noch etwas nervös und musste nacheinander in fünf Durchgängen gegen Abdel-Kader Salifou sowie Tiago Apolonia passen. Gegen Letzteren vergab der Schwede beim Stand von 10:9 im Entscheidungssatz sogar einen Matchball. Trotzdem nahm ihn Greber ausdrücklich in Schutz: „Mattias wird für uns noch zu einem ganz wichtigen Faktor werden. Derzeit will er manchmal einfach zu viel, aber an seiner herausragenden Qualität besteht ja kein Zweifel.“

Und anders als im Vorjahr sind die Grün-Weißen in dieser Spielzeit dazu in der Lage, das „Schwächeln“ von Leistungsträgern ungerührt wegzustecken. Okay, Falck punktete nicht – dafür indes Hunor Szöcs: Nach einer schwächeren letzten Saison befindet sich der Rumäne wieder in absoluter Topform und erteilte im Auftakteinzel Ulms Nummer eins Apolonia eine Viersatz-Abfuhr. „Eine starke Leistung von Hunor“, lobte Greber: „Apolonia hat ja kürzlich erst bei der Team-Europameisterschaft sein Können unter Beweis gestellt. Ihn muss man erst mal knacken.“

In ähnlich ausgezeichneter Verfassung präsentierte sich dann auch Kirill Gerassimenko, der Kay Stumper mit 3:1 in die Knie zwang und so den dritten Einzelsieg nacheinander im Werder-Trikot feierte. „Kirill hat überragend eingeschlagen“, strahlte Greber: „Da ist uns ein toller Fang geglückt.“ Stimmt, und der Neu-Bremer kann nicht nur Einzel – im Doppel wird er ebenfalls immer mehr zu einer Waffe.

Ähnlich wie beim jüngsten 3:2 in Grünwettersbach stand der Kasache an der Seite von Szöcs beim Stand von 2:2 erheblich unter Druck – hielt diesem jedoch bravourös stand. In vier Sätzen triumphierte das neuformierte SVW-Duo über Salifou/Stumper und meißelte so das 3:2 in Stein. „Manchmal funktionieren auch zwei Rechtshänder zusammen im Doppel“, jubelte Greber: „Bei zwei kleineren Spielern klappt das zum Glück. Beide harmonieren schon prima zusammen. So ein Doppel hat uns letzte Saison gefehlt.“  drö

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