Gute Teilnehmer-Resonanz / Kohlwes‘ erneutes Malheur

Begeisterung für Crosslauf: Hülss Zweiter über 10.500 Meter

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Zum Auftakt des 83. Friedeholz-Crosslaufs waren die Starterfelder groß: Dichtes Gedränge herrschte nach dem Start über die Mittelstrecke.

Syke – Es gab neue Ausrichter, und es gab neue Sieger. Aber eines ist geblieben: Die Begeisterung für den Crosslauf. Zum Auftakt des Syke-Weyher Cross-Fünfers gingen beim 83. Friedeholz-Crosslauf rund 530 Läufer an den Start. Dank der großen Starterfelder waren spannende Zweikämpfe an der Tagesordnung. Trotz guter Bedingungen blieben auf der Mittel- und Langstrecke die Vorjahreszeiten allerdings unerreicht.

Mit Sebastian Kohlwes hatte sich auch der überragende Langstreckler der vorjährigen Cross-Serie im Waldstadion eingefunden – allerdings nur als Zuschauer. Ein Rolle, die dem Stuhrer wenig behagte, die er aber wohl noch für Wochen innehaben wird. Nachdem der Ermüdungsbruch im Fuß ausgeheilt schien und er wieder mit vorsichtigem Laufen begonnen hatte, sei er so unglücklich auf eine Baumwurzel getreten, dass der Knochen an selber Stelle erneut brach, berichtete Kohlwes.

Auch der Vorjahreszweite, Simon Ernst, fehlte. So lief der Vorjahresdritte Filimon Gezae (LG Bremen Nord) an der Spitze von über 260 Langstrecklern nach 10 500 Meter unbedrängt in 37:30 Minuten über die Ziellinie. Dahinter teilte sich Carsten Hülss seine Kräfte gut ein. Der Weyher zog am zuletzt entkräfteten Felix Simon (Triathlöwen Bremen, 38:18 Min.) vorbei und wurde in 37:46 Minuten Zweiter. Dabei fühlte sich Hülss von den deutschen Berglaufmeisterschaften noch nicht erholt: „Bergablaufen ist immer noch schwierig. Da machen die Waden dicht.“

Ganz anders erging es Horst Wittmershaus. Dem Triatheten des SC Weyhe machten nämlich die Anstiege mächtig zu schaffen. Drei Wochen nach seinem Start bei der Ironman-WM auf Hawaii auch wenig überraschend. Und im Friedeholz gibt es eben nicht nur die Wolfsschlucht, sondern zwei weitere lang gezogene Anstiege, die auf jeder der drei Runden ordentlich Körner kosteten. Umso erstaunlicher die Leistung von Wittmershaus. Der 51-jährige Syker finishte als Gesamtachter in 39:48 Minuten. Unter Wert schlug sich dagegen der Stuhrer Mario Lawendel als enttäuschter Zehnter.

Belegte zum Serien-Auftakt den zweiten Platz über 10 500 Meter: Der Weyher Carsten Hülss.

Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Jenny Vico (ATS Buntentor Bremen, 43:03 Min.) vor Carolin Schiff (Riha Bikes, 43:37). Beste Kreisvertreterin war Imme Menges (SC Weyhe) als Achte in 48:40 Minuten.

Auf der Mittelstrecke über 3 700 Meter trat Sebastian Dierking (TSV Otterndorf) die Nachfolge seines Teamkollegen Sean Hahnefeldt an. 13:44 Minuten genügten zum Sieg. Im Kampf um Platz zwei setzte sich Daniel Lang (Tri-Team Schwarme, 13:58) im Spurt gegen Marvin Beneke (LC Hansa Stuhr, 14:03) durch. Die beiden schnellsten Mittelstrecklerinnen gehörten der U 20-Jugend an. Als Gesamtneunte von über 100 Läufern siegte die 18-jährige Lea Jerkovic (LC Hansa Stuhr, 14:47) vor der 19-jährigen Lea van Beek. Dritte wurde die Ex-Stuhrerin Carolin Bothe.

Erfreulich groß waren die Felder in den U 12-Rennen mit insgesamt über 100 Schülern. Obwohl es nicht um Kreismeistermedaillen ging, war der Läufernachwuchs von neun Vereinen des KLV Diepholz vertreten. Am erfolgreichsten war dabei Lasse Fischer vom Tri-Team Schwarme. Der Elfjährige sicherte sich am Sonntag den Gesamtsieg im U 12-Rennen der Jungen.  el

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