HSG-Trainer lobt seinen Allrounder / Morgen zum Vierten TSG Hatten-Sandkrug

Rieken und Carsten-Frerichs auf kurzem Dienstweg

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Will morgen Abend in Sandkrug an die ordentliche Leistung aus dem Spiel gegen den TSV Bremervörde anknüpfen: Linkshänder Arunas Srederis vom Tabellenzweiten HSG Barnstorf/Diepholz.

Diepholz - Von Cord Krüger. Das nächste schwere Auswärtsspiel für die HSG Barnstorf/Diepholz – und gleichzeitig fast ein Heimspiel für Trainer Dag Rieken: Wenn der Tabellenzweite morgen Abend bei der viertplatzierten TSG Hatten-Sandkrug antritt, spart sich der HSG-Coach den Weg zum Treffpunkt und startet stattdessen von seinem Wohnort Wildeshausen. Wenige Kilometer weiter steigt der mit ihm vom TV Neerstedt zur Spielgemeinschaft gewechselte Bastian Carsten-Frerichs zu, und Rieken wird wieder froh sein, den Allrounder an Bord zu haben. „Bastian hat eine gute Entwicklung genommen und ist einer meiner Trainingsfleißigsten“, schildert Rieken.

Carsten-Frerichs muss also sich um seinen Einsatz ab 19.30 Uhr keine Sorgen machen. Zuletzt zeigte er beim Heimsieg gegen den TSV Bremervörde eine starke Abwehrleistung „und hat auch vorn für einige Torchancen gesorgt“, urteilt sein Trainer mit Blick auf das Video, das sich der gegen den TSV Bremervörde wegen eines Trainerlehrgangs abwesende B-Lizenz-Inhaber angesehen hat. Zudem weiß er, dass er seinen Schützling flexibel einsetzen kann – unter anderem gleichwertig auf der Rechts- und Linksaußenposition. „Es hatte schon seine Gründe, warum ich Bastian unbedingt aus Neerstedt mitnehmen wollte“, schmunzelt Rieken. Laurynas Palevicius dürfte das nicht so gern hören, denn der ist auf dem Posten des Rechtsaußen zu Hause. Doch nachdem er in den ersten beiden Spielen nicht zum Einsatz gekommen war, durfte er gegen Bremervörde sein Debüt geben. Mit dem Kurzeinsatz zeigt sich Rieken zufrieden: „Laurynas hat seine Aufgabe erfüllt, in der Abwehr gut gearbeitet und noch ein Gegenstoßtor erzielt“, sagt Rieken über seine zusätzliche Alternative.

Darüber hinaus ist er erleichtert, dass sich Abwehrchef Martin Golenia nach seiner Virusinfektion wieder auf dem Weg der Besserung befindet und auch die Rückenschmerzen von Donatas Biras weiter abgeklungen sind. „Er hat unter der Woche normal trainiert. Das ist wichtig.“ Denn ersten sieht er den Litauer als „einen der stärksten Torhüter der Liga“, zweitens steht hinter dem Einsatz von Keeper-Kollege Manuel Pauli noch ein Fragezeichen.

Ansonsten hat die HSG bis auf den privat verhinderten Lukas Brenning alle Mann an Bord – und das ist auch bitternötig, „denn Sandkrugs Zahlen sprechen für sich“, sagt der Coach über die bisher 97 Treffer des zurzeit besten Oberliga-Angriffs. Einer, der dafür die Verantwortung trägt, heißt Torben Kruse und agierte bis zur vergangenen Saison ebenfalls noch unter Riekens Regie beim TV Neerstedt. „Ihn kennen wir also gut“, versichert Rieken, der sich die Hatter zudem schon seit Beginn der Vorbereitung einige Male angesehen hat. „Wir müssen also in der Deckung sehr aufpassen“, warnt Rieken vor einem Gegner, der vergleichsweise wenig Chancen braucht. Das kann er von seinen Akteuren nur bedingt behaupten: „Teilweise schließen wir noch zu überhastet ab.“ Das liege aber auch an einigen noch neuen Konzeptionen, die der Trainer seit seinen Amtsantritt einstudieren ließ – und daran, dass Kamil Chylinski als eine der Schlüsselfiguren im Rückraum diese Varianten erst noch verinnerlichen muss. „Aber er war wegen seiner Verletzung lange raus, gilt fast als halber Neuzugang. Doch er entwickelt das Auge und Timing für seine Nebenleute immer besser.“

Mit der Defensive seiner Männer ist der 46-Jährige hingegen zufrieden: „25 Gegentore gegen Bremervörde, davon elf in einer Halbzeit – das ist in Ordnung.“ Für morgen hofft er auf ähnliche Stabilität.

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