HSG Phoenix gewinnt in Elsfleth mit 37:31

HSG Phoenix sendet Lebenszeichen

Stand gestern nicht mit leeren Händen da: Thomas Reinberg. Er hat als Trainer bei der HSG Phoenix verlängert. - Foto: Westermann

Elsfleth - Lebenszeichen gesendet: Nach acht Niederlagen in Folge feierten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Phoenix ihren ersten Sieg im Jahr 2017, gewannen gestern beim Elsflether TB mit 37:31 (21:14). „Wir haben uns endlich für unsere Arbeit belohnt“, sagte ein erleichtert wirkender Thomas Reinberg, Trainer der HSG Phoenix. Der 52-Jährige wollte keine Akteurin besonders hervorheben: „Das war eine gute Mannschaftsleistung und ein Riesenschritt in die richtige Richtung.“

Reinberg hat beim Aufsteiger verlängert: „Es macht mir nach wie vor Spaß, ich gehe in die dritte Saison.“ Seine Zusage gilt auch bei einem eventuellen Abstieg.

Positiv: Die Gäste nutzten alle neun Strafwürfe.

Der Tabellenelfte startete verheißungsvoll, führte mit 4:0 (4.) und 5:1 (6.). Danach schloss die HSG Phoenix ihre Angriffe zu schnell ab, fing sich mehrere Gegenstoßtore. Lena van Dreumel (5) egalisierte zum 5:5 (9.). Mit einem Doppelpack brachte Rückraumakteurin Christina Lehmkuhl, die zehnmal traf, ihre Mannschaft zurück auf die Siegerstraße – 7:5 (13.). „Unsere Abwehr stand gut, wir haben mehrere Bälle erkämpft und einfache Tore erzielt“, analysierte Reinberg. In einer guten Phase erhöhten Nadine Berger (2/2), Christina Lehmkuhl und Mareike Witt mit vier Toren von 12:9 (21.) auf 16:9 (24.).

Nach dem Wechsel lag der Neuling mit 23:17 (35.) in Front, kassierte danach sechs „Buden“ in Folge. „Wir haben im Angriff nicht konzentriert gespielt, zu schnell den Abschluss gesucht“, monierte Reinberg. Beim 24:25 (42.) durch einen von Jennifer Adami (11/7) verwandelten Strafwurf lag die HSG Phoenix erstmals zurück. Wenig später sah Elsfleths Spielmacherin die Rote Karte (dritte Zeitstrafe/43.). Ohne Adami spielte das Heimteam kopflos. Die Gäste befanden sich spätestens beim 30:26 (48.) durch Mannschaftsführerin Nadine Berger (10/6) wieder auf der Siegerstraße. Christina Lehmkuhl sorgte mit dem Tor zum 35:29 (54.) für die Entscheidung. - mbo

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