Heiligenrode trotzt Liga-Primus ein 8:8 ab

Hippler zerlegt das Eschershauser Top-Duo

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Tobias Hippler siegte gegen Eschershausens Top-Spieler sowie im Doppel. ·

Heiligenrode - Nächster Meilenstein für den TSV Heiligenrode auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren: Dem Titelaspiranten MTSV Eschershausen trotzte das Kreisteam nach mehr als vier Stunden Spielzeit ein 8:8 ab und festigte so den rettenden siebten Platz. Laut Spitzenspieler Tobias Hippler ein „ganz wichtiger Schritt. Dieser Punkt kann in der Endabrechnung noch einmal Gold wert sein.“

Gut möglich, doch im Prinzip hätte Heiligenrode die heimische Halle sogar als Sieger verlassen können. Von fünf Fünfsatzpartien gingen satte vier hauchdünn an Eschershausen, so dass man keinesfalls von einem glücklichen TSV-Teilerfolg sprechen kann. Einmal mehr ging dieser zum Großteil auf das Konto von Hippler. Das gewiss nicht schwache MTSV-Spitzenduo Jan Skvma/Sören Schway degradierte der 14-Jährige ohne Satzverlust regelrecht zu Statisten. Wichtige Triumphe, die TSV-Routinier Stefan Schulz hätte veredeln können. Doch „Schulle“ klebte im Einzel das Pech am Schläger. Erst vergab er gegen Lukas Nowag zwei Matchbälle, dann musste er gegen Julian Heise ebenfalls knapp passen. „Stefan hat momentan einfach kein Glück. Jedes Fünfsatzspiel geht in die Binsen“, seufzte Hippler – durfte sich aber dafür über die tadellose Ausbeute der Heiligenroder Nummer vier Andre Meyer freuen. Mit zwei Siegen in der „Mitte“ trug Meyer maßgeblich zum Remis bei. Genau wie der nervenstarke Fünfsatztriumph von Viktor Mittelstädt über Alexander Spendrin.

Als größtes Heiligenroder Faustpfand erwies sich allerdings erneut die Doppelstärke. Zwei Erfolge zu Beginn – darunter das sensationelle „Break“ von Hippler/Grashoff gegen Eschershausens Spitzenduo Skvma/Schway – ermöglichten Scherf/Schulz beim Stand von 7:8 die Chance, den Gästen einen Zähler zu klauen. Und das ausgebuffte TSV-Duo avancierte tatsächlich zum „Punktedieb“. In drei engen Sätzen behielten Scherf/Schulz die Oberhand gegen Skvma/Schway und retteten Heiligenrode so das wertvolle 8:8. Für Hippler aber keine Sensation: „Unser Abschlussdoppel ist eine absolute Bank.“ · drö

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