Gebeutelter Bezirksligist von Marklohe zerlegt

Hoyas Waterloo beim Wietzen-Cup – 2:10

Bruchhausen-Vilsens Kai Schiffbach (rechts) verursachte einen Elfmeter, den man laut Trainer Frank Fischer nicht unbedingt geben musste. Das war aber nicht der Grund für die Niederlage.
+
Bruchhausen-Vilsens Kai Schiffbach (rechts) verursachte einen Elfmeter, den man laut Trainer Frank Fischer nicht unbedingt geben musste. Das war aber nicht der Grund für die Niederlage.

Wietzen - Das war heftig für die SG Hoya: Mit 2:10 (1:3) kam der Fußball-Bezirksligist am Donnerstagabend im Halbfinale um den Wietzen-Cup gegen den Kreisligisten SC Marklohe unter die Räder. Ebenfalls deutlich, aber weitaus weniger tragisch fiel das Ergebnis im zweiten Halbfinale aus.

Dort unterlag Kreisligist SV Bruchhausen-Vilsen dem spielstarken Bezirksliga-Aufsteiger ASC Nienburg mit 1:5 (0:2). Somit bestreiten Hoya und Bruchhausen-Vilsen am Samstag ab 15.30 Uhr das Spiel um Platz drei.

SC Marklohe - SG Hoya 10:2 (3:1): Am Mittwochabend war die Partie wegen eines Gewitters ausgefallen, tags darauf hätte sich die Mannschaft von Neu-Trainer Emrullah Kizildag wohl ebenfalls ein vorzeitiges Ende gewünscht. Zu keinem Zeitpunkt hatte die personell arg dezimierte SG den Hauch einer Chance. Die Markloher gingen von Anfang an aggressiv und ballsicher zu Werke und führten zur Pause durch Treffer des Ex-Wietzers Daniel Müller, Fabian Frohmann und Torben Struß komfortabel. Hoya blieb nur der Jubel zum zwischenzeitlichen 1:2 durch Christopher Koppermann vergönnt. Nach dem Wechsel durchlebte die SG einen fußballerischen Orkan: Luca Rubeau, Wilken Buchholz, Müller und Frohmann mit ihrem jeweils zweiten Tor schossen sich in einen Rausch, hinzu kamen ein Hoyaer Eigentor und das 2:10 durch Emre Yilmaz.

ASC Nienburg - SV Bruchhausen-Vilsen 5:1 (2:0): Frank Fischer war beeindruckt: „Nienburg hat eine superstarke Truppe – die Jungs werden die Bezirksliga rocken“, prophezeite Vilsens Trainer nach der „verdienten Niederlage“. Den Elfmeter zum 0:1 bezeichnete er jedoch als fragwürdig: „Kai Schiffbach ist ein bisschen zu zügig angelaufen – und das hat Nienburgs Angreifer dankbar angenommen.“ Serdal Celik verwandelte den Strafstoß (14.). Sedo Haso erhöhte mit einem fein herausgespielten Treffer auf 2:0 (37.), nachdem Vilsens Dennis Böschen die Chance zum Ausgleich vergeben hatte. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Haso mit dem Tor des Abends – einem Schuss wie ein Strich aus 25 Metern in den Winkel. „Einfach geil“, entfuhr es Fischer. Abi Khaled Chihade erhöhte auf 4:0 (52.), Toshe Tashkov gelang das 5:0 (60.), und Böschen traf immerhin noch zum Ehrentor (80.). Der Neuzugang aus Hoya hatte in der ersten Halbzeit im Mittelfeld gespielt, später im Sturm – und hinterließ den positivsten Eindruck in Fischers Team: „Er ist eine Wahnsinnsverstärkung. Ich glaube, den werde ich überall einsetzen können“, urteilte der SV-Coach.

ck

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Deutsche Snowboarder sammeln Müll am Jenner

Deutsche Snowboarder sammeln Müll am Jenner

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Meistgelesene Artikel

„Alle haben sich riesig gefreut“

„Alle haben sich riesig gefreut“

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Kommentare