HSG Barnstorf/Diepholz glückt Revanche

Hohnstedt Rückhalt im Tor

Barnstorfs Linksaußen Lukas Brenning überwand in dieser Szene Fredenbecks Torhüter Sebastian Spark zum 2:0. Zum 23:21-Arbeitssieg steuerte er gestern Abend insgesamt drei Treffer bei.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Revanche für das 26:27 aus der Hinbegegnung geglückt: Zwar fehlten bei den Oberliga-Handballern der HSG Barnstorf/Diepholz weiterhin Leistungsträger, aber dennoch besiegten sie gestern Abend vor 250 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle den stark abstiegsgefährdeten VfL Fredenbeck II mit 23:21 (10:10).

„Das war ein Arbeitssieg“, urteilte Barnstorfs Trainer Dag Rieken, der Schlussmann Frederik Hohnstedt eine ordentliche Leistung attestierte. Die Zukunft des 47-Jährigen bleibt nach einem „guten Gespräch“ mit Heiner Thiemann, sportlicher Leiter bei der HSG Barnstorf/Diepholz, weiterhin offen: „Es gibt noch keine Entscheidung.“

Kreisläufer Andrius Gervé (Knorpelschaden im rechten Knie) gehörte zwar gestern zum Aufgebot, mitwirken konnte er aber nur sporadisch. Allerdings übernahm er beim Siebenmeterwerfen Verantwortung. „Meine Reha-Maßnahmen laufen gut, ich habe deutlich weniger Schmerzen, aber sie sind immer noch da. Ich muss weiterhin die Muskulatur um das Knie herum aufbauen, erst dann kann ich über Spiele nachdenken“, erläuterte der 31-jährige Litauer. In der Endphase riskierte er jedoch einen Kurzeinsatz.

Barnstorfs Torhüter Frederik Hohnstedt war von Beginn an hellwach, hielt die ersten Bälle von Linkshänder Jonas Rohde (6) und Rückraumakteur Jan Krewenka (4). Das gab Sicherheit. Vorn nutzten Tomas Lenkevicius, Lukas Brenning und Arunas Srederis ihre Chancen, sorgten für eine schnelle 3:0-Führung (3). Per Kempa-Trick-Tor (Anspiel kam von Srederis) traf Rechtsaußen Laurynas Palevicius zum 4:1 (8.). Die Fredenbecker holten auf, schafften durch Krewenka den Ausgleich zum 4:4 (12.).

Gervé legte mit verwandeltem Siebenmeter zum 5:4 (13.) vor. Anschließend unterliefen den Hausherren im Angriff mehrere technische Fehler. Der Ball lief nicht flüssig durch die Reihen, aber auch die Gäste machten es nicht besser. Kevin Heemann und Martin Golenia erhöhten auf 7:4 (20.). Bis zum 9:6 (24.) durch einen von Gervé vollstreckten Strafwurf blieb’s beim Drei-Tore-Vorsprung. Anschließend bekam der eingewechselte Bernd Pundt auf der Halbposition Rückraumakteur Rohde nicht in den Griff. Der Linkshänder egalisierte mit seiner dritten „Bude“ zum 9:9 (27.). Abwehrchef Tomas Lenkevicius schied bereits Mitte der ersten Hälfte mit Oberschenkelproblemen verletzt aus.

Nach dem Wechsel zog die Heimmannschaft in einer besseren Phase nach Toren von Kamil Chylinski, Palevicius und Srederis von 14:13 (37.) auf 17:13 (40.) davon. Spätestens beim 22:16 (51.) durch Palevicius war die Partie entschieden. Am Ende wurde es aber noch eng.

Weiter geht’s am kommenden Sonntag, 2. April, dann stellt sich die HSG Barnstorf/Diepholz um 17 Uhr beim Spitzenreiter ATSV Habenhausen vor. Vor zwei Jahren hatten die Gäste beim Drittliga-Absteiger mit 31:26 gewonnen.

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