HSG Hunte-Aue Löwen müssen sich überall verbessern / Nächster Rückschlag für Chylinski

Hohnstedt fordert: „Als Einheit auftreten“

Versucht mit allen Mitteln, den Ball im Tor unterzubringen: Kreisläufer Cedric Quader von der HSG Hunte-Aue Löwen.
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Versucht mit allen Mitteln, den Ball im Tor unterzubringen: Kreisläufer Cedric Quader von der HSG Hunte-Aue Löwen.

Diepholz – Bei den Oberliga-Handballern der HSG Hunte-Aue Löwen ist im ersten Heimspiel am Sonntag um 17.00 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamphalle gegen den TuS Haren Wiedergutmachung angesagt, denn am ersten Spieltag hatten sie mit dem 28:40 bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen total enttäuscht. Das weiß auch Torhüter Frederik Hohnstedt: „Wir müssen uns ganz einfach in allen Mannschaftsteilen verbessern. Im Vordergrund sollte das Teamwork stehen, in der Abwehr müssen wir die Lücken im 3:2:1-Verbund zusammen schließen und im Angriff diszipliniert agieren. Das funktioniert aber nur, wenn wir 60 Minuten als Einheit auftreten, uns gegenseitig vertrauen und den nötigen Kampfgeist mitbringen. Wir sind am Sonntag gegen den TuS Haren in der Pflicht und müssen das Spiel gewinnen. Ich bin mir sicher, dass wir das auch schaffen können.“

Ähnlich sieht es Linkshänder Kevin Heemann, der nach seiner Roten Karte in Schwanewede mit einer Portion Wut im Bauch aufläuft: „Wir müssen unsere Absprachen in der Abwehr deutlich verbessern und unsere Angriffe zu Ende spielen.“

Löwen-Trainer Heiner Thiemann ist erst einmal froh, dass die verletzten Spieler allmählich wieder in den Übungsbetrieb einsteigen können. Oberste Devise für ihn: „Wir müssen uns mit Hochdruck einspielen und die Missverständnisse in der Deckung ausräumen.“ Neuzugang Marco Uffenbrink (kam vom TV Neerstedt) trainierte in dieser Woche nach auskurierter Zerrung im hinteren Bereich des Oberschenkels wieder mit. Dagegen fallen die beiden Rückraumakteure Stefan Beljic (kann die Schulter des Wurfarms nicht richtig heben) und Kamil Chylinski (doppelter Bänderriss im linken Sprunggelenk) weiterhin aus. Letzterer soll weitere sechs Wochen pausieren, da sich im lädierten Sprunggelenk Wasser angesammelt hat.

Thiemann weiß: „Wir haben in allen Belangen voll zu tun. Beispielsweise klappt das Umschaltspiel noch nicht, wir kommen nicht zum Gegenstoß. Es muss Stück für Stück besser werden.“ Der 68-Jährige hofft, dass der letztjährige Tabellenzwölfte beim ersten Heimauftritt nach der Coronapause ein anderes Gesicht zeigt. Für ihn zählt gegen den Aufsteiger nur ein Sieg. Beim TuS Haren ragen Ideengeber Stefan Sträche und Kreisläuferhüne Martin Giesen heraus. Diese Achse sollten die Gastgeber in der Abwehr unter Kontrolle bekommen.  mbo

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