Wagenfeld im Kellerduell gefordert / Wiedersehen mit Emke

Hoffmann: „Für mich ist das ein Vier-Punkte-Spiel“

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · In diesem Duell steckt Zündstoff: Wenn Handball-Verbandsligist TuS Wagenfeld am Sonnabend um 18.30 Uhr zum wichtigen Kellerduell bei RW Damme antritt, dann gibt’s auch ein Wiedersehen mit dem ehemaligen TuS-Trainer Ludger Emke und Ex-Spieler Henning Gebhardt.

Die Gastgeber haben als Tabellenzehnter (9:15 Zähler) einen Punkt mehr auf dem Konto als Oberliga-Absteiger TuS Wagenfeld (8:16). Für beide Mannschaften steht einiges auf dem Spiel. „Der Januar bringt im Abstiegskampf eine Vorentscheidung“, glaubt Wagenfelds Betreuer Hans-Dieter Siepmann. Die weiteren Gegner im ersten Monat des neuen Jahres sind auswärts der FC Schüttorf 09 und daheim der Tabellenelfte TuS Haren.

Aufgrund von Wartungsarbeiten stand den Wagenfeldern die Sporthalle am Branntweinsweg erneut nicht zur Verfügung. Daher trainierten sie während der Weihnachtspause nicht. Jetzt aber nimmt der Übungsbetrieb wieder seinen gewohnten Verlauf. Nach seiner Rückkehr aus Kanada weist zwar Rückraumakteur Henning Fenker noch einen Trainingsrückstand auf, aber der 24-Jährige wird dem Team von Spielertrainer Szymon Piechowiak in den kommenden Begegnungen noch helfen.

Personell können die Gäste vermutlich aus dem Vollen schöpfen, lediglich der Einsatz von Rechtsaußen Kevin Thiry (Rückenprobleme) ist fraglich. Sollte er ausfallen, dann würde Christian Stief den Part am rechten Flügel übernehmen.

Die Wagenfelder müssen am Sonnabend bei den heimstarken Dammern von Beginn an hellwach sein und versuchen, von der ersten Minute an gegenzuhalten. Wichtig ist auch, dass sie ihre Abschluss-Schwäche abstellen. Das brach dem Tabellenzwölften zuletzt beim 27:30 gegen die SG Achim/Baden II das Genick.

„Wir haben zu früh geworfen und uns auch noch Ballverluste erlaubt. Dadurch haben wir einfache Tore bekommen“, moniert Hans-Dieter Siepmann rückblickend. Nur wenn die Gäste das abstellen können und sich in der Abwehr beweglicher präsentieren, haben sie in Damme eine Chance.

„Wenn wir nicht absteigen wollen, dann müssen wir da gewinnen. Für mich ist das ein Vier-Punkte-Spiel“, unterstreicht Wagenfelds Kreisläufer Henning Hoffmann, der vor Jahren auch einmal bei RW Damme gespielt hat.

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