Weyhe-Stuhr-Coach Bindemann froh, dass Fußball-Saison Anfang September starten soll

„Hoffentlich bald 40 statt 30 Beteiligte“

Nachbesserung erwünscht: Rainer Bindemann findet es nicht gut, dass er nur dreimal auswechseln darf.
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Nachbesserung erwünscht: Rainer Bindemann findet es nicht gut, dass er nur dreimal auswechseln darf.

Bremen – Der Meisterschaftsstart im Bremer Fußball-Verband (BFV) der Junioren-Saison 2020/2021 soll nach Planungen des Verbandsjugendausschusses (VJA) am ersten September-Wochenende erfolgen, wenn die behördliche Verfügungslage dies erlaubt. Ferner sind verschiedene Alternativpläne und -szenarien entwickelt worden, wie die Spielzeit bei späteren Starts und Saisonunterbrechungen ausgetragen werden kann.

Die Infektionszahlen sind erfreulicherweise weiterhin auf sehr niedrigem Stand. Außerdem eröffnet die seit dem 14. Juli geltende elfte Corona-Verordnung der Freien Hansestadt Bremen den Trainings- und Freundschaftsspielbetrieb von bis zu 30 Personen. Auf Basis dieser Werte plant der VJA vorbehaltlich der dann aktuellen behördlichen Verfügungslage einen Saisonstart am 4./5./6. September 2020. Die Winterrunde soll bis Dezember 2020 abgeschlossen sein, damit im Frühjahr 2021 die Sommerrunde folgen kann. Sämtliche Pokalwettbewerbe finden dann komplett im Jahr 2021 statt.

„Dass der Pokal verschoben wird, ist gar nicht so schlimm. Ganz, ganz wichtig ist, dass wir wieder Testspiele und ab Anfang September hoffentlich auch wieder Punktspiele machen dürfen“, sagt Rainer Bindemann.

Der Trainer des B-Junioren-Verbandsligisten JFV Weyhe-Stuhr hofft dabei, „dass die Infektionszahlen, gerade nach der Urlaubssaison, nicht wieder in die Höhe gehen. Einige Urlauber haben sich aber auch wirklich verantwortungslos verhalten“.

Zudem hat Bindemann, der mit den C-Junioren des JFV Verbandsliga-Meister geworden ist (siehe Bild oben), die leise Hoffnung, dass sich an der Zahl der direkt beteiligten Personen an einem Test- oder Punktspiel noch etwas ändert. Bislang ist es so, dass 30 Personen die Obergrenze sind. 22 Spieler auf dem Feld plus je drei Ersatzleute ergibt 28. Dazu der Schiedsrichter und eine weitere Person, die den Schiri im Falle eines Falles ersetzen kann. „Das ist unserer Sportart nicht angemessen, denn bislang durfte ich pro Spiel fünfmal auswechseln. Daher hoffe ich, dass die Zahl 30 nicht in Stein gemeißelt ist und dass es hoffentlich bald 40 statt 30 Beteiligte geben darf“, so Bindemann.

Um aber jederzeit auf eine veränderte Lage flexibel reagieren zu können, hat der VJA für die Spielzeit 2020/2021 einen Rahmenterminkalender erstellt, der verschiedene Startzeitpunkte und Spielszenarien berücksichtigt. „Den aktuellen Planungen liegt der Rahmenplan mit dem Spielbeginn am 4. September zugrunde. Es besteht aber jederzeit die Option, auf einen anderen Rahmenplan zu wechseln”, erläutert der für die Spielplanung zuständige Sebastian Störer.

So kann die Winterrunde 2020 bis März 2021 verlängert oder die Saison auch in einer Einfachrunde absolviert werden. Eine detaillierte Erläuterung der entsprechenden Szenarien wurde im Juni auf der Homepage des Verbandes publiziert.

Die diesjährige Spielplanung stellt die erfahrenen Spielplaner vor viele neue Herausforderungen. Beispielsweise kann es sein, dass einzelne Partien auf Sportanlagen von Vereinen mit vielen Mannschaften oder Spielstätten, auf den verschiedene Vereine spielen, nicht am vorgesehenen Wochenende stattfinden können, weil die Hygiene- und Abstandsregelungen auf den Zuwegen zu den Plätzen und in den Umkleiden längere Pausen zwischen den Spielen erfordern. „Die Saison 2020/2021 wird von uns allen ein Höchstmaß an Flexibilität erfordern”, blickt Störer auf eine wohl ungewöhnliche Spielzeit voraus.

Die finalen Staffeleinteilungen der A- bis E-Junioren liegen Anfang August vor. Mitte August werden die vorläufigen Spielpläne veröffentlicht, und Ende August finden die Staffeltage als Videokonferenz statt, damit ab dem 4. September wieder der Ball rollen kann.  töb/bfv

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