Offensivmann des TuS Sulingen nach langer Pause wieder fit / Gleich Startelf gegen Eldagsen?

Hirooka – das Comeback steht bevor

Vor der Rückkehr: Sulingens Taiki Hirooka. Foto: borchardt

Sulingen – Ziemlich genau vier Monate ist es her. Da knallte Taiki Hirooka beim „Württemberg-Cup“ in Ristedt auf seine linke Schulter und zog sich Bänderrisse des AC-Gelenks zu, das Schulterdach und Schlüsselbein verbindet. Zur Fixierung des Schlüsselbeins bekam der Japaner Drähte eingesetzt, die drei Monate lang in seinem Körper blieben. Doch nun hat der 29-Jährige die Leidenszeit hinter sich gelassen, er kann für den Landesligisten TuS Sulingen endlich wieder Fußball spielen. Durchaus denkbar, dass der Mittelfeldmann am Samstag (14.00 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Eldagsen direkt in der Anfangsformation auftaucht.

„Es sieht richtig gut aus bei ihm. Wir warten aber das Abschlusstraining ab und werden danach darüber sprechen“, kündigte Sulingens Co-Trainer Thorolf Meyer an: „Wenn Taiki sich nicht mehr gehemmt fühlt, ist er natürlich ein Kandidat für die Startelf.“

In der Vorwoche in Bückeburg war Hirooka bereits im Kader – zum ersten Mal in dieser Saison, in der er keine einzige Minute gespielt hat. Bis jetzt.

Die Vorfreude auf den Rückkehrer, der vor etwa einer Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen war, ist groß bei den Sulingern. Allein die Vorstellung, dass der spielstarke Offensivmann demnächst wieder regelmäßig das TuS-Trikot trägt, bringt „Toto“ Meyer ins Schwärmen: „Taiki ist einer der besten Mittelfeldspieler der gesamten Liga und hebt unser Niveau noch mal deutlich an. Er hat so viel drauf, dieser Bursche ist immens wichtig für uns.“

Auch, weil die Sulinger Personalsorgen – Hirooka mal ausgenommen – nicht eben kleiner geworden sind. Dennis Neumann, Marcel Wind, David Schröder und Aziz Ayal fehlen gegen Eldagsen um Torjäger Lauri Schwitalla (sieben Treffer) wegen unterschiedlicher Blessuren definitiv. Angeschlagen sind zudem Pascal Löhmann (Knie), Sönke Bremermann (Hüfte), Niklas Klare (Leiste) und Marven Rupp (Steißbein).

Trotzdem wird der TuS gegen den Aufsteiger voll auf Sieg gehen – und das muss er auch. Angesichts der mickrigen Punkteausbeute in den Vorwochen (in den vergangenen zehn Spielen gab es drei Siege und sieben Pleiten) fordert Meyer: „Wir müssen den Arsch hochkriegen und wollen uns in den letzten drei Spielen vor der Winterpause ein kleines Polster zulegen.“ Sulingen ist zwar Siebter, hat aber nur vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz – und mit 16 zwei bis drei Partien mehr absolviert als die Konkurrenz darunter, etwa Eldagsen, (14 Spiele, 19 Punkte). Meyer weiß: „Die Tabelle ist trügerisch. Wir müssen aufpassen.“

Probleme gab es beim TuS in den vergangenen Wochen häufig nach Rückständen. Um ein gutes Beispiel zu geben, dass es auch anders laufen kann, erinnert Meyer an das 2:1 im Hinspiel gegen Eldagsen: „Da haben wir zurückgelegen und das Spiel dann noch gedreht, Moral gezeigt. Es geht also.“  mr

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